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Sparkurs im Bistum Münster zahlt sich aus

Donnerstag, 25.11.2010, 17:11 Uhr

Münster - Das Bistum Münster kann etwas aufatmen: Dank der positiven Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen hat die mit knapp zwei Millionen Katholiken drittgrößte Diözese Deutschlands jetzt einen ausgeglichenen Haushalt für 2011 vorgelegt, der ohne Rücklagenentnahme auskommt.

Zugleich hält die Diözese an der Ausgabendisziplin fest. „Trotz der zuletzt günstigen Wirtschaftsentwicklung sind Diözesanverwaltung und Kirchensteuerrat entschlossen, nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung, nicht vom eingeleiteten Restrukturierungsprozess abzuweichen“, teilte die Bischöfliche Pressestelle mit.

Der Bistumshaushalt (NRW-Teil) für 2011 erreicht ein Volumen von 371,5 Millionen Euro. Hiervon entfallen 303,2 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt, der gegenüber 2009 um 5,8 Millionen Euro steigt. Für Investitionen stehen 2011 rund 3,8 Millionen Euro mehr zur Verfügung.

Das Ausgabevolumen beläuft sich im Vermögenshaushalt auf 68,3 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben des Bistumshaushalts 2011 werden zu 80 Prozent durch Kirchensteuern finanziert. Mit 110 Millionen Euro bilden die Ausgaben für Pfarrer, Kapläne, Pastoralreferenten und Bistumsbedienstete den größten Haushaltsposten.

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