Paintball
Anlage in Schusslinie: Zwei Felder weniger erlaubt

Mittwoch, 30.03.2011, 09:03 Uhr

Ahlen - Neuigkeiten von der geplanten Paintballanlage : Die Düsseldorfer Betreiber dürfen nicht mehr drei Spielfelder, sondern nur eines bauen. Grund, teilte Betreiber Thomas Heitmann am Dienstag auf Anfrage unserer Redaktion mit, sei die planungsrechtliche Abstandspflicht zu Wohnungen nebenan - über dem ehemaligen „Ambassador“, vormals Tanzcafé Müller.

„Die Anlage hat nicht mehr die Größe, die wir ursprünglich geplant hatten. Statt einer großen Anlage mit drei Felder wird es eben jetzt eine nicht so große mit nur einem Feld.“ Das schmerze natürlich - auch die Besitzerin -, sei aber nicht zu ändern.

Nach Lage der Dinge wollen die Betreiber Anfang Januar mit dem Bau beginnen. „Eröffnung soll dann März oder April sein.“ Insgesamt laufe die Abstimmung mit der Stadt gut: „Wir sind zufrieden, es legt uns niemand Steine in den Weg“, meinte Heitmann.

Die Sorgen, die sich CDU-Ortsausschussmitglieder während der letzten Sitzung in Dolberg machten, teilt Thomas Heitmann übrigens nicht. Den Christdemokraten schwant Übles wegen des benachbarten HegeringSchießstandes.

Aber Heitmann winkt ab. „Erstens sind wir durch einen Wall vom Schießstand getrennt. Zweitens geht die Schussrichtung aufs freie Feld hinaus. Und drittens hatten wir so eine Situation auch in Mönchengladbach schon einmal.“ Da riesele der verschossene Schrot durch die Baumkronen aufs Gelände der Paintballanlage. Heitmanns Kommentar: „Völlig harmlos.“

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