Beruf & Bildung
Taschengeld ist bei «Bufdis» Verhandlungssache

Mittwoch, 06.07.2011, 00:00 Uhr

Bonn - Wer den neuen Bundesfreiwilligendienst ableistet, muss hart mit seiner Einsatzstelle verhandeln. «Bufdis», wie die Bundesfreiwilligendienstler genannt werden, können ein Taschengeld von maximal 330 Euro bekommen. Die Einsatzstelle sei aber nicht verpflichtet, so viel Geld zu zahlen, sagt Roland Hartmann vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben . Ähnlich sieht es mit Berufskleidung, Unterkunft und Verpflegung aus. Die Einsatzstelle kann das stellen. Sie muss es aber nicht. Sie kann stattdessen auch eine Pauschale bezahlen, wobei die Höhe hier wieder Verhandlungssache ist. «Die Bufdis stehen somit schlechter da als die Zivis», sagt Hartmann. Während es für Zivis noch eine Vergütungstabelle gab, mit der sie auf den Cent ausrechnen konnten, was sie bekommen, gibt es solche Regelungen bei den «Bufdis» nicht mehr. «Je nach Soldgruppe und Status konnten Zivis bis zu 600 Euro verdienen», sagt Hartmann. So viel Geld werden die neuen Freiwilligendienstler wohl kaum heraushandeln können. Infos zum Bundesfreiwilligendienst

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