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Sebastian Sanders weiterhin ASG-Boss

Montag, 19.09.2011, 14:09 Uhr

Ahlen - Eine durchwachsene Jahreshauptversammlung des ASG-Gesamtvereins fand am Freitagabend im Clubheim der Ahlener SG statt. Wurden die Berichte aus den Abteilungen routinemäßig abgearbeitet, kam es in der späteren Diskussion zum Hallenneubau zu kritischen Wortbeiträgen.

Zunächst leitete Heinz Quante als zweiter Vorsitzender die Sitzung, weil ASG-Vorsitzender Dr. Sebastian Sanders von Düsseldorf kommend noch auf der Autobahn feststeckte. Klaus Schwenner berichtete zunächst aus der Fußballabteilung. Das Ziel der ersten Mannschaft sei es, unter die ersten zehn Teams zu kommen, weil zur nächsten Saison die Staffeln neu eingeteilt werden. Erfreut konnte er vermelden, dass die Abteilung seit dem 1. Januar dieses Jahres schuldenfrei ist. „Das soll auch so bleiben“, versprach Schwenner. Uwe Müller nannte für die Fußball-Jugend das Ziel, den Senioren zuzuarbeiten.

Ronald Zent skizzierte den Umbruch beim ersten Seniorenteam der Handball-Abteilung und hofft auf wieder bessere Zuschauerzahlen. Volker Michalczik bilanzierte die Saison der Handball-Jugend als herausragendes Jahr. Gordon Brändel blickte auf ein gutes Jahr der Wassersport-Abteilung zurück, die sich gut weiterentwickelt hat. Trotzdem seien nicht so viele Titel errungen worden wie im Vorjahr. Das habe auch am Ausscheiden von Leistungsträgern gelegen. Positiv sei hingegen, dass der Jugendbereich großen Zulauf hat.

Bernd Orlowski von der Volleyball-Abteilung sah einer außergewöhnlichen Partie entgegen. Durch den Aufstieg der zweiten Damenmannschaft in die Bezirksklasse spielt diese mit der ersten Vertretung in einer Liga. „Wo gibt es das schon, dass es ein vereinsinternes Meisterschaftsspiel gibt?“, lud er die Vereinsmitglieder schon jetzt ein. Detlef Siehoff zog ein positives Fazit für die Tischtennis-Abteilung. Höhepunkt sei die Stadtmeisterschaft vor zwei Wochen gewesen, bei der die ASG zwei der drei Titel gewann.

In seinem Vorstandsbericht bezifferte Sebastian Sanders die Zahl der Mitglieder auf 1821, wobei die Altersgruppe zwischen sieben und 14 Jahren sehr hoch ist. Trotz der unbefriedigenden Besucherzahl bei der Karnevalsfeier soll diese auch im kommenden Jahr stattfinden. Auch das neu aufgelegte Sommerfest soll im nächsten Jahr wieder über die Bühne gehen. „Ich denke, wir sind ein lebendiger Verein, wo alle Abteilungen wichtig sind“, sah er optimistisch in die Zukunft.

Bei den Vorstandswahlen wurde Sanders einstimmig zum ersten Vorsitzenden wiedergewählt, die privat verhinderte Verena Otte wurde mit einer Gegenstimme als Schatzmeisterin bestätigt.

In der anschließenden Diskussion stellte Sebastian Sanders noch einmal das Konzept zum Hallenneubau vor. So wird eine Kommission von fachkundigen ASG-Mitgliedern den Bau begleiten. Zudem ist man in ständigem Kontakt mit der Bezirksregierung, um die Fördergelder nicht durch falsche Verwendung zu gefährden. Der ehemalige ASG-Vorsitzende Martin Hummels bemängelte, dass die Mitglieder des Vereins nicht zum Neubau befragt wurden. „In der letzten Mitgliederversammlung wurde das Konzept vorgestellt und die Mitglieder haben es zustimmend zur Kenntnis genommen. Zudem war eine Abstimmung nicht nötig, weil der Verein keinen Beitrag zur Halle zahlt, da es eine komplette Gegenfinanzierung gibt“, entgegnete Sanders, dass alles seine Richtigkeit hätte.

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