Weiterhin Geduld gefragt
B 54: Dritter Bauabschnitt startet am Dienstag

Mittwoch, 14.09.2011, 12:09 Uhr

Altenberge - Pkw-Fahrer, die derzeit aus Münster kommend die B 54 in Richtung Gronau unterwegs sind, werden seit Wochen auf eine harte Geduldsprobe gestellt: Insbesondere nach dem Ende der Sommerferien geht es, nachdem man die Bundesstraße an der Abfahrt Altenberge zwangsweise verlassen musste, nur noch im Schneckentempo weiter - und das nicht nur in den Morgen- und Abendstunden. Ganztätig „stöhnt“ Altenberge über die massive Verkehrsbelastung.

Ein Ende der Bauarbeiten und damit das Ende des täglichen Verkehrschaos ist aber offenbar in Sichtweite. Der zweite Bauabschnitt in Fahrtrichtung Steinfurt (zwischen Altenberge-Süd und Nordwalde) soll Anfang nächster Woche fertiggestellt sein, kündigte Sandra Beermann , Pressesprecherin von Straßen.NRW, gestern an. Die letzten Arbeiten werden am Montag (19. September) erledigt - in der Nacht von Montag auf Dienstag (19./20. September) soll der Verkehr in Fahrtrichtung Münster wieder freigegeben werden.

In der gleichen Nacht folgt Bauabschnitt Nummer drei: Dann wird der Verkehr in Fahrtrichtung Münster ab der Anschlussstelle Altenberge (L 579) abgeleitet und durch Altenberge über die L 510 (Altenberger Straße) bis Nienberge umgeleitet.

Nach Auskunft von Sandra Beermann wird die Fahrbahndecke abgefräst und mit einer neuen Asphaltschicht saniert. „Die Arbeiten werden voraussichtlich in zwei Wochen abgeschlossen sein“, kündigt Beermann an. Derzeit geht sie davon aus, dass es zu keinen größeren Verzögerungen komme. Da sich bei den bisherigen Arbeiten jeweils herausgestellt hatte, dass die Schäden wesentlicher größer waren als vorher angenommen, „hat uns das im Zeitplan deutlich nach hinten geworfen“, bilanziert Beermann. „Jetzt haben wir die Hoffnung, dass nur der Oberbau beschädigt ist.“

Insgesamt schlagen die Arbeiten an der B 54 mit rund 1,6 Millionen Euro zu Buche. Und wann folgen die nächsten Sanierungsmaßnahmen? „Für 2012 haben wir bislang nichts geplant“, kündigt Beermann an. Aber: Größere Schäden zeigten sich allerdings immer erst nach dem Winter . . .

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