Fußball-Kreisliga A
Stella Bevergern will zehntes Spiel ohne Niederlage

Freitag, 11.11.2011, 17:11 Uhr

Tecklenburger Land. Seit Wochen zeigt der Trend bei Stella Bevergern und beim VfL Eintracht Mettingen eindeutig nach oben, am Sonntagnachmittag kommt es zum direkten Duell beider Teams in der Fußball-Kreisliga . Ab 14.30 Uhr wollen die Bevergerner auch ihr zehntes Spiel in Serie ohne Niederlage überstehen.

Erst um 14.45 Uhr beginnen am Sonntag die Partien Steinbeck - Lienen und Halen - Laggenbeck, alle weiteren Begegnungen des letzten Hinrundenspieltages werden um 14.30 Uhr angepfiffen.

In Bevergern müssen die zuletzt so erfolgreichen Stellaner am Sonntag auf ihren Trainer Paul Sackarendt verzichten, der beruflich verhindert ist. „Ich wäre natürlich sehr gerne dabei gewesen, aber Timo Reeker genießt mein volles Vertrauen, er ist selber lange genug im Geschäft“, sieht Sackarendt in seinem Fehlen kein Problem.

Warum seine Elf zuletzt neun Mal in Folge ungeschlagen blieb, weiß der Trainer genau: „Wir stehen defensiv richtig gut, gewinnen die entscheidenden Zweikämpfe und nutzen unsere Chancen.“

Mit aller Macht wollen die Gastgeber ihre Serie bis zur Winterpause ausbauen, die Ziele will Sackarendt jedoch nicht revidieren. „Wir wollen schnellstmöglich den Klassenerhalt sichern, mehr erstmal nicht.“ Personell sieht es gut aus, lediglich der Langzeitverletzte Christian Schmidt sowie Kevin Pottmeier müssen passen.

Coordes, Netzer, Möhlmann und Co: Henning zieht alle Register

Auch die Mettinger Eintracht kann nahezu aus dem vollen Schöpfen, einzig Thomas Mersch sowie Matthias Rottmann fallen aus. Für Gästetrainer Ralf Scholz ein zentraler Grund, warum es zuletzt 13 Punkte aus fünf Partien gab. „Ich konnte fast immer dieselbe Mannschaft aufbieten, das macht sich bezahlt“, sagt Scholz. Dennoch bleibt auch er zurückhaltend, was die Perspektive seiner Elf betrifft: „Wir gucken nicht nach oben, sondern nur von Spiel zu Spiel.“

Vor den Hausherren hat Scholz höchsten Respekt: „Ich habe das gute Recht, Bevergern die Favoritenrolle zuzuschieben: Eine körperlich robuste Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern.“

Entscheidend sei es wie in den vergangenen Wochen auch, von der ersten Minute an hellwach zu sein. „Das haben wir zuletzt gut hingekriegt“, sagt Scholz.

DIE WEITEREN PARTIEN

Falke Saerbeck - Brukteria Dreierwalde
Mit einem Heimsieg gegen Dreierwalde wollen die Falken den Druck auf Spitzenreiter Laggenbeck weiter hochhalten. Genau darin sieht Gästetrainer Michael Baum jedoch eine Chance seiner Elf: „Der Druck liegt ganz klar bei Saerbeck, wir wollen versuchen, so lange wie möglich das 0:0 zu halten.“ Personell sieht es dabei schlecht aus, „wir pfeifen auf dem letzten Loch“, sagt Baum.

Schwarz-Weiß Esch - SV Dickenberg
Beide Mannschaften brennen auf das Lokalderby. Die Gastgeber wollen mit einem Dreier weiter Boden gut machen, der Aufsteiger braucht dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. SVD-Coach Ralf Krons ist dabei guter Dinge. „Die Moral stimmt, wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen.“ Personell entspannt sich die Lage bei den Gästen weiter, „sämtliche Sperren sind abgelaufen, alle sind gesund“, freut sich Krons über die ungewohnte Ausgangslage.

SC Hörstel - Westfalia Westerkappeln
Hörstels Trainer Bruno Kitroschat warnt seine Mannen eindringlich vor den Gästen: „Das ist der stärkste Tabellenletzte der vergangenen Jahre, ich sehe Westerkappeln auf Augenhöhe.“ Verzichten müssen die Gastgeber auf Sebastian Bruns, ansonsten ist der Kader komplett. Auch die Gäste müssen mit Omer Mulaomerovic einen wichtigen Defensivakteur ersetzen, für Westfalia-Coach Jens Hollmann zählt dies allerdings nicht als Ausrede. „Wir müssen weiterpunkten und an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.“

Preußen Lengerich - Arminia Ibbenbüren 2
„Wenn wir richtig Gas geben, sollten die drei Punkte bei uns bleiben“, ist Preußen-Coach Kai Kapitza zuversichtlich. Personell ist bei den Lengerichern alles beim Alten, bis auf die Langzeitverletzten hat Kapitza alle Mann an Bord. Sein Gegenüber Holger Althaus wird seine Formation erst kurzfristig benennen. „Es gibt einige Fragezeichen, dazu weiß ich nicht, ob was von der Ersten kommt“, sagt der DJK-Coach. Der Partie in Lengerich blickt er völlig gelassen entgegen. „Sonst haben wir immer mit dem Fernglas rübergeschaut, jetzt spielen wir gegeneinander.“

SC Halen - Cheruskia Laggenbeck
Aufsteiger Halen kann der Überraschungsmannschaft dieser Saison mit einem Erfolg noch die Herbstmeisterschaft vermasseln. Das wollen die Cherusker mit aller Macht verhindern, auch wenn sie nach der bislang so gut verlaufenen Hinrunde zuletzt ein wenig Federn ließen. Ein Remis dürfte der Becker-Elf aufgrund des starken Torverhältnisses reichen, um den Gewinn der Herbstmeisterschaft perfekt zu machen.

Grün-Weiß Steinbeck - Schwarz-Weiß Lienen
GWS-Coach Burkhard Ottenhues zeigt sich vor dem Duell mit Lienen angriffslustig: „Irgendwann haben wir unser Polster aufgebraucht. Wir sind gezwungen zu punkten und werden die Flucht nach vorne antreten.“ Verzichten muss der Aufsteiger auf Nieland, Reuter und Aschmann, der Einsatz von Keeper Vossen entscheidet sich kurzfristig.

VfL Ladbergen - TuS Recke
Beiden Mannschaften gelang es im bisherigen Saisonverlauf zu selten, ihr volles Potenzial abzurufen. Das sieht auch TuS-Coach Michael Stelthove so: „Spielerisch wird es besser, aber wir sind momentan nicht bei 100 Prozent.“ Personell hat er in Ladbergen zwar alle Mann dabei, aufgrund fehlender Trainingseinheiten liebäugelt er dennoch mit einigen Änderungen.

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