Handballer am Tiefpunkt angekommen
Der Resignation (sehr) nahe

Sonntag, 20.11.2011, 00:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 20.11.2011, 00:00 Uhr

Ahlen - Die Ahlener SG ist am vorläufigen Tiefpunkt angekommen. Das wird nicht nur beim Blick auf die Tabelle ersichtlich: Den letzten Platz nimmt die heimische Sieben ein und kassierte nun gegen den TuS Ferndorf die höchste Niederlage. Das 26:41 setzte die Serie der deftigen Schlappen in den vergangenen Wochen fort - und ihr gleichzeitig die Krone auf! Von Euphorie oder Aufbäumen keine Spur. Selbst auf den untersten - sonst sehr emotionalen - Reihen der Zuschauertribüne ist es ruhig geworden. Eine Art der Resignation ist in den Gesichtern zu lesen. Nur 20 Minuten Handball nach des Trainers Konzept reichen nicht, nicht in der Dritten Liga und vermutlich auch nicht in der Oberliga. Der Kurs dorthin wird immer direkter. Klar fehlt es der Ahlener SG an den finanziellen Mitteln, sich um die eine oder andere Verstärkung zu bemühen. Die aber scheint bitter nötig in der aktuellen Situation. Bertows Jungspunde scheinen immer wieder zu sehr mit sich selbst beschäftigt und knicken unter Druck regelmäßig ein. Dabei könnte schon ein einziger Spieler mit Erfahrung helfen, Ruhe rein bringen und die oft überforderten jungen Ahlener entlasten. Ein Beispiel gefällig? Chen Pomeranz absolvierte drei Spiele für den ASV Hamm-Westfalen, prompt siegte dieser dreimal in Folge. Freilich kein Vergleich, aber die Verpflichtung zeigte Wirkung - auch dank einiger Sponsoren, die noch eine Schippe drauflegten. Vielleicht bewirkt das auch etwas in Ahlen. Ansonsten können die ASG-Handballer bald mit den hiesigen Buslinien zu ihren Auswärtsspielen reisen. Jeder für sich - wie auf dem Spielfeld.

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