Serie "Ausbildung jetzt"
Azubi Philipp Miller hat Probezeit bei Geukes in Bocholt überstanden

Donnerstag, 15.12.2011, 09:12 Uhr

Bocholt - Die Zeit ist für ihn „rasend schnell“ vergangen, sagt Philipp Miller . Vier Monate ist er nun schon Auszubildender im Baucenter Geukes - und hat somit die Probezeit überstanden. Sorgen hat es sich deshalb im Vorfeld nicht gemacht. „Es läuft eigentlich alles ganz gut“, sagt er. Und so gab es auch zum Ende der Probezeit nur ein kurzes Gespräch mit dem Chef. „Alles in Ordnung“, sagt Marktleiter Michael Moldenhauer . „Er hat eine gute Auffassungsgabe und geht gut mit Kunden um.“

Das BBV begleitet Miller in seiner Serie „Ausbildung jetzt“ während seiner Lehre. Nach Berichten über die Berufswahl, den ersten Tag als Azubi und den Start der Berufsschule schildert der 17-Jährige nun schon erste Erfahrungen vom Alltag in der Baumarktabteilung Farben, Tapeten und Haushaltswaren . Waren einräumen, Kunden beraten und Bestellungen faxen sind bisher Millers Hauptaufgaben.

„Die Beratungen sind sehr unterschiedlich“, sagt Miller. „Manche Kunden sind schon sehr gut informiert und suchen ganz bestimmte Produkte, andere haben noch gar keine Ahnung, was sie überhaupt brauchen.“ In den ersten Wochen hat Miller vor allem den Kollegen bei deren Beratungsgesprächen zugehört. Inzwischen kann er schon zu fast allen Produkten selber Auskunft geben. Und weiß zum Beispiel auch über die neuesten Trends der Raumgestaltung Bescheid: „Ein helles Beige und ein warmes Braun im Kontrast sind zurzeit sehr in“, sagt er. Außerdem sei Lila im Kommen und „für Jungs ein knalliges Grün“.

In so kräftigen Farben sollte natürlich nur eine Wand des Raums gestrichen werden - und das darf nicht die Fensterseite sein. Solche Informationen bekommt der Azubi immer wieder in Gesprächen mit den Kollegen. Da macht er ich dann auch Gedanken über das eigene Zimmer. „Aber noch gefällt es mir so wie es ist“, sagt Miller. Schließlich hatte er es erst kurz vor der Lehre in hellem Blau mit braunem Streifen gestrichen.

Jeden Tag von 9 bis 18 Uhr auf den Beinen zu sein, das sei anfangs schon ungewohnt gewesen, sagt der Jugendliche. Aber: „Dafür kann ich morgens etwas länger schlafen als früher, als ich um 8 Uhr in der Schule sein musste.“ Apropos Schule: Im Berufskolleg habe er es auch gut getroffen, findet Miller. Dort ist er mittwochs und donnerstags. „Es ist eine lustige Klasse und die Lehrer sind auch witzig.“ Gut findet er auch: „Es gibt fast nie Hausaufgaben.“

Dass jetzt schon vier Monate um sind und er schon bald den ersten Urlaub hat, kann Philipp Miller fast gar nicht glauben. Seine Erklärung: „Es ist so schnell gegangen, weil es einfach Spaß macht.“

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