Büttabend in Eggerode
Silicon Valley des Münsterlands

Schöppingen-Eggerode -

Die Karnevalssaison in Eggerode hat mit dem Büttabend am Samstag ihren Höhepunkt erreicht. Einen Tag vor dem großen Umzug durch die Schöppinger Straßen ging es auch im Wallfahrtsort heiß her. Superhelden, Clowns und Cowboys feierten ausgelassen im Saal der Gaststätte Winter und ließen sich von einem bunten Programm mitreißen.

Montag, 03.03.2014, 06:03 Uhr

Einen ersten Höhepunkt gab es gleich zu Beginn, als Prinz Mike und seine Prinzessin Claudia zusammen mit dem Eggeroder Festkomitee und der Garde in den Saal einliefen. Der Schöppinger Regent begrüßte seine Untertanen aus dem Nachbardorf mit einem kräftigen „Eggero Helau“ und bekam im Anschluss den Orden des Festkomitees von dem diesjährigen Präsidenten Reinhard Küper überreicht. Es folgte ein spektakulärer Gardetanz der Eggeroder Garde zur Musik von „Fluch der Karibik“.

Neben dem Prinzen des NSKKV ließen es sich auch Bürgermeister Josef Niehoff und Pastor Stephan Wolf nicht nehmen, ein paar Worte an die Narren zu richten. Niehoff erzählte einige lustige Geschichten aus dem Schöppinger Rathaus, und Pastor Wolf schlug in seiner Ansprache sogar vor, das Gnadenbild auf der nächsten Prozession von der Tanzgarde tragen zu lassen. „Eine tolle Idee“, wie er findet. Weiter ging es mit einem Tanz der Minigarde, die von den Gästen im Saal viel Applaus erntete.

Es folgte hoher Besuch: Ein Mitglied der Kommission „Unser Dorf soll schöner werden“, gespielt von Alfons Körbel, betrat die Bühne. Ein besonderes Augenmerk seiner Rede lag auf der diesjährigen Kirchenfusion und ihren Folgen. „Eine Wallfahrtsgilde muss jetzt her“, forderte der Redner, aber „viel schöner wird das Dörfchen nicht mehr“. Über diese Aussage konnte der Saal nur lachen und applaudieren. Ebenso erhielten auch Jasmin Küper und Marie Engels großen Beifall für ihre anschließende Tanzdarbietung auf der kleinen Bühne.

Büttabend in Eggerode

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  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich
  • Die Jecken im Wallfahrtsort ließen es krachen. Foto: Yannick Dietrich

Mit einem Tanz der etwas anderen Art nahm das abwechslungsreiche Programm seinen Lauf. Die „mexikanischen Hühner“ zeigten eine Show, die vor allem durch die aufwendige Gestaltung der Kostüme bestach. Die Hühner leuchteten nämlich farbenfroh auf der sonst stockfinsteren Bühne. So entstand ein Effekt, der das Publikum zum Staunen brachte. Und auch über den folgenden Gast konnten die Zuschauer staunen: Es war Heinz Wellen, der sich als Mitarbeiter des „Eggeroder Bauhofs“ vorstellte und in seinem Vortrag neue Innovationen im Vechtedorf forderte. „ Eggerode könnte das Silicon Valley des Münsterlands werden“, so sein Vorschlag.

Innovativ zeigte sich dann auch der Kirchenchor aus Eggerode. Anstelle von Wallfahrts- und Marienliedern präsentierten die Sänger flotte deutsche Schlager und das Lied „Davon geht Marie nicht unter“, das von der Kirchenfusion handelt.

Diese Fusion war auch in den Erzählungen des „Eggeroder Originals“ Thomas Frye ein großes Thema – natürlich „op Platt“. Mit ihrem Showtanz und verkleidet als Cowboys verabschiedete sich dann die Eggeroder Tanzgarde und mit ihr auch das Festkomitee am Ende eines rundum gelungenen Abends.

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