Stiftungsfest, Samba-Tänzerin und Riesentombola
Sänger können auch Theater

Nottuln -

In der Einladung zum Stiftungsfest des Männergesangverein Nottuln hieß es zur großen Tombola, dass es neben Gewinnen auch Nieten gebe. Aber: „Kein Grund sich zu ärgern, denn das Programm des Abends entschädigt für jede Niete, ist für alle ein Hauptgewinn.“ Hatten die Sänger zu viel versprochen?

Montag, 13.01.2014, 20:01 Uhr

In der Einladung zum Stiftungsfest des Männergesangverein (MGV) Nottuln hieß es zur großen Tombola, dass neben attraktiven Gewinnen auch Nieten dabei seien. Aber: „Kein Grund sich zu ärgern, denn das Programm des Abends entschädigt für jede Niete, ist für alle ein Hauptgewinn.“ Das sollte neugierig auf einen interessanten Abend machen. Dass dieses Versprechen mehr als eingelöst wurde, zeigte sich im Verlauf der traditionellen Festveranstaltung im Saal der Gaststätte Denter.

Der Geschäftsführer des MGV, Michael Küper , begrüßte nicht nur die Gäste, sondern führte als Moderator auch souverän und humorvoll durch den Abend. Einen besonderen Willkommensgruß richtete er an die Vertreter der St.-Antoni-Bruderschaft mit dem amtierenden König Georg Rabert , auch der Chor „Da Capo“ aus Darup mit seiner Leiterin Ruth Laubrock war zu Gast, nicht zuletzt wurde der Ehrenvorsitzende Hans Stipping begrüßt. Dass Michael Küper bei der Tombola noch „einen Meter Bratwurst“ gewinnen würde, konnte er da noch nicht wissen, es hat ihn aber sehr gefreut.

MGV Nottuln feiert Stiftungsfest

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    Foto: Helmut Brandes
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Zur Einstimmung trug der MGV unter Leitung seines Dirigenten Karl-Heinz Gerdemann drei Lieder vor. Das angekündigte südamerikanische Flair in Gestalt der Sambatänzerin „Lu Brasil“ war einer der Höhepunkte des Abends, ihr gelang es, einige Besucher auf die Tanzfläche zu locken. Sie machte Lust auf das spätere Tanzvergnügen, es musste ja nicht unbedingt Samba getanzt werden.

Als dann zum Schluss die Sängerin und Gitarrenlehrerin Andrea Witte aus Dülmen nach Soloauftritten mit Unterstützung des MGV das Abschlusslied sang, stieg das Stimmungsbarometer noch weiter. „Wenn das so weitergeht, wird das eine lange Nacht“, freute sich eine Besucherin. „Mal wieder ausgelassen in netter Gesellschaft zu feiern, macht einfach nur Spaß“, ergänzte ihr Mann.

Die Tombola, die von Raimund Materna vorbereitet worden war, hatte als Hauptpreis eine viertägige Reise nach Paris für zwei Personen im Angebot. Peter Zschernitz heißt der glückliche Gewinner.

Dass Sänger auch Schauspieler sein können, zeigten der erste und zweite Tenor zum Abschluss des offiziellen Programms mit „Rotkäppchen einmal anders“. Heini Everding-Austrup als Rotkäppchen und Franz Josef Hund als Wolf in den Hauptrollen dieses Theaterstückchens sorgten dafür, dass es mit brüllendem Gelächter zum gemütlichen Teil übergehen konnte.

Der Sangesbruder „Gitarren-Helmut“ hatte jetzt leichtes Spiel, die Gäste auf die Tanzbühne zu bewegen und sie dort auch zu halten.

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