Landesmuseum öffnet am 20. September
Bibliothek ist bereits eingerichtet

Münster -

Das Landesmuseum für Kunst und Kultur wird am 20. September seine Pforten öffnen. Bereits am Tag zuvor findet ein Festakt für geladene Gäste statt. Derweil läuft die Einrichtung von Alt- und Erweiterungsbau auf vollen Touren. In etlichen der 51 Ausstellungssäle hängen bereits Kunstwerke.

Freitag, 31.01.2014, 07:01 Uhr

Das Landesmuseum füllt sich allmählich: Hier ein Blick in die neue Bibliothek (gr. Foto), Museumsleiter Dr. Hermann Arnhold im Foyer (l.), die markante Gebäudespitze am Domplatz (M.), ein historischer Kamin aus Münster in einem der 51 Ausstellungsräume..
Das Landesmuseum füllt sich allmählich: Hier ein Blick in die neue Bibliothek (gr. Foto), Museumsleiter Dr. Hermann Arnhold im Foyer (l.), die markante Gebäudespitze am Domplatz (M.), ein historischer Kamin aus Münster in einem der 51 Ausstellungsräume.. Foto: Oliver Werner

Ein halbes Jahrzehnt nach Baubeginn ist die Eröffnung des umfangreich sanierten und um einen spektakulären Anbau erweiterten Landesmuseums für Kunst und Kultur in Sichtweite. In knapp sieben Monaten, am 20. September, wird das Haus am Domplatz wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Bereits am 15. August, so das Ziel von Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold , sollen die 1800 Kunstwerke der Schausammlung in den 51 Sälen ihren Platz gefunden haben – ein gutes halbes Jahr später als zunächst geplant. 2013 waren Risse am Wandputz des neuen Foyers entdeckt worden, deren Beseitigung den ursprünglichen Zeitplan ins Trudeln brachte.

Landesmuseum Münster: Die ersten Kunstwerke halten Einzug

1/38
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner
  •  

    Foto: Oliver Werner

„Ich kann mir zurzeit keine schönere Aufgabe vorstellen, als ein neues Museum einzurichten“, sagt Arnhold. Fast täglich schlendere er durch das noch geschlossene Museum, genieße das prächtige Foyer und die farbenfroh gestalteten, bislang nur teilweise eingerichteten Ausstellungsräume. „Jeder Gang ist ein Genuss“, schwärmt Arnhold.

Ich kann mir zurzeit keine schönere Aufgabe vorstellen, als ein neues Museum einzurichten.

Dr. Hermann Arnhold, Museumsdirektor

Kürzlich führte er italienische Journalisten durch das 48 Millionen Euro teure Museum, demnächst wird hier die britische BBC drehen. Die nationale und internationale Kunstszene verfolge mit großer Aufmerksamkeit, was momentan in Münster passiere, sagt Arnhold. Ein neues Museum von diesen Ausmaßen – das gebe es nicht alle Tage.

Während im mehr als 100 Jahre alten Museumsteil am Domplatz noch gebohrt und gestrichen wird, haben im Neubau an der Pferdegasse bereits die ersten Kunstwerke Einzug gehalten. „Die Einrichtung erfolgt chronologisch“, berichtet Museums-Sprecherin Claudia Miklis . „Bis zur Renaissance ist bereist alles fertig.“ Gemälde, Objekte und Skulpturen vom Barock bis zur Gegenwartskunst folgen bis Mitte August.

Bis zur Renaissance ist bereist alles fertig.

Claudia Miklis, Museumssprecherin

Dann wird auch das Museumsrestaurant seine Pforten öffnen, es soll „Lux“, also Licht, heißen – weil es sich nicht weit entfernt vom lichtdurchfluteten, in seiner Größe beeindruckenden Foyer befindet. Alle anderen Einrichtungen des Museums werden hingegen erst am 20. September zugänglich sein – darunter auch die Bibliothek, die bereits jetzt komplett fertiggestellt ist.

Martin Zangel heißt der Herr über 130 000 Bücher, von denen das älteste aus der Zeit um 900 nach Christus stammt. Zangel arbeitet sich bereits in sein neues Reich ein, von dessen Fenster aus man direkt in die künftige Museumspassage schauen kann.

22 000 Menschen bewunderten das Gebäude bereits bei der „Nacht der Museen und Galerien“ im September vorab. Und auch direkt vor der offiziellen Eröffnung wird es mehrere Vorab-Besichtigungen geben, berichtet Claudia Miklis. „Es sind ab 20. August Previews mit Menschen geplant, die sonst nicht zu Exklusivführungen eingeladen werden“ – darunter eine ausschließlich für Kinder.  

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2190464?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F5026%2F5190%2F5261%2F
Nachrichten-Ticker