Rübenschützenfest in Schapdetten
Christopher Muck ist wieder König

Schapdetten -

Er hatte den ersten Wurf als alter König und den letzten als neuer: Rübenschütze Christopher Muck wiederholte seinen Vorjahreserfolg.

Dienstag, 24.07.2018, 16:00 Uhr

Christopher Muck freut sich mit seiner Königin Katharina Deppe über den neuerlichen Erfolg: Er ist nun zum zweiten Mal in Folge in Schapdetten Rübenkönig.
Christopher Muck freut sich mit seiner Königin Katharina Deppe über den neuerlichen Erfolg: Er ist nun zum zweiten Mal in Folge in Schapdetten Rübenkönig. Foto: Dieter Klein

Sie haben es wieder einmal geschafft: In weniger als einer Stunde zerlegten Schapdettens Rübenschützen am Montag ihre „Traditionsmunition“, einen Berg Zuckerrüben, in Rübenkraut, Rübenschnitzel und Rübensaft. Und König Christopher „Chrissi“ Muck tat den ersten wie auch den letzten Wurf.

Dazwischen warfen etliche Bewerber um den Titel des Rübenkönigs auf ihren „Vogel“. Zu Ehren der Ersten Mannschaft von Fortuna Schapdetten, die von der B- in die A-Liga aufgestiegen ist, hatten die „Rüben“ ein Gebilde aus bunt angemaltem Styropor in Form einer Meisterschale gebastelt.

Rübenschützen Schapdetten

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  • Rübenschützen Schapdetten Foto: iDieter Klein
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Es wurde gefeuert, was das Rübenzeug hielt. Und dann sekundenlange Starre, gefolgt von einem Aufschrei. Denn plötzlich drehte sich der Rest der Meisterschale – nun schon ein unförmiger Plastikklumpen –, löste sich langsam von seiner Befestigung im Kugelfang, fiel zu Boden. Und Christopher Muck, König des Vorjahres, war wieder König.

Alle freuten sich. Bis auf Mucks „alte“ und neue Königin Katharina Deppe. Die musste erst einmal schlucken, doch majestätisch geschult, fand sie ihr Lächeln schon bald wieder.

Ringsum tobte Schapdettens Jugend, auch junge Mütter, immer mit einem Auge auf die Allerkleinsten, die „Mini-Rübchen“. Sorglos krabbelten die herum, die anfänglich weißen T-Shirts mit der aufgedruckten roten Rübe längst mehrfarbig schillernd.

Im Übrigen zeigte sich wieder einmal, dass „Oberrübe“ Nils Appelhans mit seinem Stab die einstmals wilden „Rüben“ längst kultiviert hat. Toll, wie hier gefeiert wurde. Das freute auch Rübenvater Theo Appelhans, der den Nachwuchs über Stunden mit leckeren Grillspezialitäten belieferte.

Königskutscher, Rasenmäher-Pilot Andreas Gausepohl, durfte sein Gefährt mit denselben Majestäten, die er auch schon zur Heide kutschiert hatte, wieder mit zurück ins Dorf fahren. Und wer von den Königstreuen irgendwann am späten Abend noch mit zum königlichen „Muck-Hof“ zum Weiterfeiern gekommen war, fand dort sogar noch Reste einer wahrhaft rübenköniglichen Torte vor. Jedes Kuchenstück verziert mit einer winzigen, aber in Schapdetten umso heißer geliebten roten Rübe.

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