Fußball-Kreisliga A1: ASC Schöppingen
Zurholt: „Dann gehen wir dieses Abenteuer auch ein“

Schöppingen -

Als Tabellenführer ist der ASC Schöppingen Ende Oktober in die Saisonunterbrechung gegangen. Welches Ziel verfolgt der Verein?

Donnerstag, 17.12.2020, 19:26 Uhr aktualisiert: 17.12.2020, 19:34 Uhr
Der ASC greift an. Verabschiedet sich Co-Trainer Christoph Lütke Bitter vielleicht mit dem Meistertitel?
Der ASC greift an. Verabschiedet sich Co-Trainer Christoph Lütke Bitter vielleicht mit dem Meistertitel? Foto: sh

. Nach acht Spielen zählen die Grün-Weißen aus Schöppingen 17 Zähler. Doch die Verfolgermeute liegt in Lauerstellung, wobei Vorwärts Epe 2 (16 P.) und SF Ammeloe (15 P.) ebenso wie der FC Oeding (14 P.) ein Spiel weniger absolviert haben.

Auch wenn das Tabellenbild nur eine Momentaufnahme ist, bescheinigt sie dem ASC ein gutes Zwischenzeugnis.

Wo geht die Reise hin? „Unser Ziel ist es, bis zum Schluss oben mitzuspielen. Wie diese Saison weitergespielt, wie sie gewertet wird, niemand weiß das“, sagt Rafael Figueiredo . Letztlich glaube ich, dass die Hinserie durchgespielt wird. Dann hätte man eine Wertung.“

Entscheidend sei dann, wer gut aus dem Lockdown startet. „Wir fangen in der Vorbereitung wieder ganz von vorne an. Wir haben eine gute Ausgangsbasis, aber die ersten fünf Teams liegen dicht beieinander“, urteilt Figueiredo.

Was sich Schöppingens Trainer nicht wünscht, ist ein „Aufstieg am grünen Tisch, so wie es letzten Sommer mehrfach passierte“. Figueiredo strebt eine sportliche Lösung an. „Und wenn es dann reichen sollte für uns, freue ich mich umso mehr.“

Vonseiten des Vorstands würde die Mannschaft im Erfolgsfall jede Unterstützung bekommen. „Der Aufstieg ist nicht unsere Vorgabe, wir bauen da keinen Druck auf, freuen uns aber natürlich über die momentane Tabellenführung“, erklärt Lothar Zurholt .

„Wenn wir es tatsächlich schaffen sollten, stehen wir voll und ganz dahinter. Dann gehen wir dieses Abenteuer auch ein“, betont Zurholt. Wobei er sich dann auch eine zünftige Meisterschaftsfeier mit allem Drum und Dran wünscht – „keine auf Abstand und keinen Maskenball.“

Ob es dazu kommt, steht in den Sternen. Von bislang acht Partien hat der ASC fünf gewonnen, nur eine verloren. Die allerdings heftig mit 2:6 beim Tabellendritten in Wessum. „Da haben wir einen Dämpfer bekommen. Aber davon haben wir uns nicht einschüchtern lassen und direkt danach gegen den SC Südlohn wieder gewonnen. Den 2:1-Siegtreffer, den bislang letzten ASC-Treffer in dieser Saison, erzielte der neue Co-Trainer Nils Kröger in der Nachspielzeit. „Damit haben wir die Tabellenführung wieder übernommen“, erklärt Figueiredo.

Jetzt, wo die Trainerfrage geklärt und die Kaderplanung weit vorangeschritten ist, erhofft sich der ASC-Coach eine rasche Klärung, wie und wann es mit der Saison weitergeht und wie gewertet wird. „Dann kehrt auch das Wettkampfgefühl gleich zurück“, erklärt der 35-Jährige. Er steckt voller Tatendrang und hofft auf eine sportlich faire Entscheidung auf dem Platz, „wenn wenigstens jeder gegen jeden einmal gespielt hat. Dann hat man ein Ergebnis“.

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