Handball: Landesliga
Kurz vor der Pause bricht bei SW Havixbeck Hektik aus

Havixbeck -

Mit 30:34 unterlagen die Landesliga-Handballer von SW Havixbeck am Samstag beim Tabellenzweiten TG Hörste. Spielentscheidend war eine Schwächephase der Gäste kurz vor der Pause.

Sonntag, 27.01.2019, 13:50 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 15:38 Uhr
Acht Tore von Linkshänder Max Beumer (r.) waren völlig in Ordnung. In der Abwehr haben die Havixbecker allerdings noch Steigerungspotenzial.
Acht Tore von Linkshänder Max Beumer (r.) waren völlig in Ordnung. In der Abwehr haben die Havixbecker allerdings noch Steigerungspotenzial. Foto: Marco Steinbrenner

Die Überraschung blieb aus: Zum Start in die Rückrunde gelang es den Landesliga-Handballern von SW Havixbeck nicht, dem Tabellenzweiten TG Hörste einen Punkt in eigener Halle abzunehmen und gleichzeitig die bislang miserable Auswärtsbilanz von sieben Pleiten in sieben Begegnungen aufzubessern. Das Team von Trainer Tom Langhoff unterlag mit 30:34 (13:19) und fiel bedingt durch die zehnte Saisonniederlage auf den vorletzten Platz zurück.

„Hörste hat das Spiel kontrolliert und stellte über 60 Minuten die bessere Mannschaft“, bilanzierte der SWH-Coach.

Die Anfangsphase in Ostwestfalen sah für die Schwarz-Weißen zunächst vielversprechend aus, denn bis zum 9:9 nach 17 Minuten verlief die Partie ausgeglichen. Doch im Anschluss gelang es den Gastgebern, einen Sechs-Tore-Vorsprung zur Halbzeit mit in die Kabine zu nehmen. „Wir haben häufig schon nach dem zweiten Pass den Angriff abgeschlossen. Das habe ich nicht verstanden“, analysierte Havixbecker Coach. „Es bestand überhaupt keine Not, die Offensivaktionen so früh zu beenden.“ Die Gastgeber nutzten die hektischen Aktionen der Langhoff-Sieben gnadenlos aus. „Ein solch deutlicher Rückstand ist gegen eine derart starke Mannschaft wie Hörste, die über sehr gute Einzelspieler verfügt, der Genickbruch.“

Die Hausherren bauten den Vorsprung innerhalb der ersten sechs Minuten nach dem Seitenwechsel auf 24:16 aus. Trotz des deutlichen Zwischenergebnisses gaben sich die Schwarz-Weißen nicht auf. „Die Moral hat gestimmt. Aufgrund unserer dünnen Personaldecke war es allerdings nicht einfach, sich in die Begegnung zurückzukämpfen“, merkte Tom Langhoff an.

Drei Minuten vor dem Ende lag die TG Hörste „nur“ noch mit 31:28 vorne. Zum ersten Auswärtspunkt der Saison reichte es dennoch nicht. „Wir haben wieder über 30 Gegentreffer kassiert. Das ist einfach zu viel.“ Der SWH-Übungsleiter beobachtete zwar, „dass schon teilweise besser als noch in der Hinrunde verteidigt wurde. Allerdings fehlt noch die Konstanz.“ Der ehemalige Zweitligaspieler haderte damit, „dass uns am Ende fünf bis zehn gute Minuten gefehlt haben, um für eine Überraschung zu sorgen. So schlecht war meine Mannschaft nämlich nicht.“

SW Havixbeck: Cassens, Wittenberg – Brinkgerd (10), M. Beumer (8), L. Stumpe (4), Frieling (3), C. Mühlenkamp (2), Wiesner (2), Steens (1), Leusmann, Lepke

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