Fußball: Frauen-Bezirksliga
Warendorfer SU bestraft RW Ahlen durch gnadenlose Effektivität

Ahlen -

Rot-Weiß Ahlens Fußballerinnen haben es verpasst, sich für einen im Prinzip gelungenen Auftritt zu belohnen. Bei der Warendorfer SU ging das Team von Marco Beyer vor allem aus einem Grund leer aus. Und der ging dem Trainer mächtig gegen den Strich.

Montag, 12.10.2020, 14:53 Uhr
Eda Özudogru (rechts) und ihre Teamkolleginnen machten aus ihrer Überlegenheit in Durchgang eins zu wenig.
Eda Özudogru (rechts) und ihre Teamkolleginnen machten aus ihrer Überlegenheit in Durchgang eins zu wenig. Foto: Marc Kreisel

„Jede Woche muss ich mir den gleichen Mist ansehen. Wir vergeben reihenweise beste Torchancen. Marco Beyer , Trainer der Bezirksliga-Fußballerinnen von RW Ahlen , war nach der 1:3-Niederlage bei der Warendorfer SU mächtig angefressen.

Im ersten Abschnitt waren die Rot-Weißen besser in der Partie. Doch bis zum Halbzeitpfiff gelang es ihnen nicht, einen Treffer zu erzielen. Direkt nach der Pause markierte Carina Schräder die 1:0-Führung der Gastgeberinnen. „Wir wollten in der zweiten Hälfte weiter Druck machen und bekommen einganz dummes Tor durch Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft“, so Beyer. Die Ahlenerinnen spielten weiter nach vorne, doch verpassten es, den Ball entscheidend vor das Tor der Warendorferinnen zubekommen. Maja Retzlaff nutzte dann nach einem Konter, erneut die Abstimmungsprobleme der Rot-Weißen und versenkte das Leder in der kurzen Ecke zum 2:0 (76.). Als die Ahlenerinnen aufmachten und alle snach vorne warfen, erhöhte Franzska Schallkamp auf 3:0 (86.) für ihre Farben. Für etwas Ergebniskorrektur sorgte Alexandra Bode in der Nachspielzeit mit ihrem Treffer zum 3:1-Endstand. „Unterm Strich muss man sagen, dass wir spielerisch besser waren, aber Warendorf war eben enorm effektiv. Wir haben es wieder verpasst, in der ersten Hälfte das Spiel für uns zu entscheiden“, ärgerte sich Marco Beyer über die Vielzahl vergebener Chancen seiner Mannschaft.

RW Ahlen: Bode – Inderlied, Lüning, Matusiak (71. Fredrich), Jörißen (46. Kilwinski), Lange, Özudogru, C. Ruppelt, Hülsmann (86. Recker), Beyer, J. Ruppelt (86. Ahmetovic)

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