Staudentausch der kfd Brock
Blütenpracht bis in den Winter hinein

Brock -

Für Freude sorgte der Staudentausch der kfd-Brock gleich in doppelter Hinsicht. Alles Teilnehmer die mit neuen Setzlingen die Veranstaltung verließen, können sich über eine Blütenpracht im nächsten Sommer freuen. Und die Uganda-Hilfe von Alexandra Bücker kann sich überdies freuen, da die Spenden, die für die Pflanzen zusammenkamen direkt an ihre Organisation gehen.

Mittwoch, 14.10.2020, 19:43 Uhr
Marlies Fiege, Gisela Ahlbrandt, Carolin Kalthegener und Renate Berning (v.l.) fachsimpelten über die Blumenvielfalt beim Staudentausch der kfd Brock.
Marlies Fiege, Gisela Ahlbrandt, Carolin Kalthegener und Renate Berning (v.l.) fachsimpelten über die Blumenvielfalt beim Staudentausch der kfd Brock. Foto: Anne Reinker

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, ab dem die Hobbygärtner wieder anfangen zu buddeln: Wenn der Herbst kommt und der Winter vor der Tür steht, ist auch die Pflanzzeit angebrochen. Wer dafür noch die geeignete Staude oder einen hübschen Strauch benötigte, war beim jüngsten Staudentausch in Brock an der richtigen Stelle.

Was das Gärtnerherz erfreut, gab es hier gegen eine Spende mitzunehmen. „Gleich zu Beginn waren die ersten Besucher da“, freute sich Marlies Fiege . „Sie kommen aus dem gesamten Umkreis, aus Ladbergen, Ostbevern, Telgte oder auch Schmedehausen.“ Das Angebot der örtlichen Frauengemeinschaft stößt seit jeher auf großes Interesse.

Nicht nur die jungen Setzlinge durften das Beet wechseln, auch den einen oder anderen Tipp gab es von den kfd-Hobbygärtnerinnen mit. Vom Schnittlauch, der Salatsoßen und Brotaufstrichen den letzten Pfiff gibt, über Apfelsinenbäumchen bis hin zu den noch unscheinbaren dicken Knollen, die bis zur Pflanzung im Frühjahr erst mal im Keller gelagert werden sollten: Die Vielfalt war groß. Darunter auch eine Aloe vera-Pflanze, die Renate Berning aus ihrem bunten Garten mitbrachte. Mit dem Saft der dickfleischigen Blätter können entzündete Hautstellen gemildert werden. „Das habe ich schon probiert, es schadet zumindest nicht“, meinte die Bröckerin, die die Pflanze vor über zehn Jahren aus der Karibik mitbrachte.

Ein prächtiges Bild gaben die Herbstastern ab. „Sie blühen, bis es ernsthaft friert“, erklärte Marlies Fiege, die selbst mit dem Anhänger eine große Auswahl aus ihrem Garten zum Kirchplatz brachte. Die Spenden, die für die Ableger gegeben wurden, kommen der Uganda-Hilfe von Alexandra Bücker zugute.

Wer den Staudentausch in Brock verpasst hat, dem bietet die gleiche Veranstaltung der Ostbeverner Frauengemeinschaft noch eine Möglichkeit zum Pflanzentausch. Sie findet statt am Donnerstag, 22. Oktober, im Rahmen des Wochenmarkts.

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