Interview
Rammstein-Coverband Stahlzeit präsentierte eine heiße Show im Skaters Palace

Münster -

„Stahlzeit“ nennt sich eine Coverband, die mit einer originalgetreuen Adaption der brachialen Bühnenshows von Rammstein seit ein Jahren große Erfolge feiert. Am Samstag um 20 Uhr machen Stahlzeit Station im Skaters Palace. Mit Sänger Heli Reißenweber sprach WN-Redakteur Martin Kalitschke.

Donnerstag, 05.04.2012, 10:04 Uhr

Interview : Rammstein-Coverband Stahlzeit präsentierte eine heiße Show im Skaters Palace
Stahlzeit-Sänger Heli Reißenweber im martialischen Bühnen-Outfit. Seine Band covert Musik und Bühnenshows von Rammstein. Foto: ms

Herr Reißenweber , wenn man sich Ihre Bandfotos anschaut, bekommt man es ja regelrecht mit der Angst. Kann ich davon ausgehen, dass Sie außerhalb der Bühne eine ganz normale bürgerliche Existenz leben?

Reißenweber: Na ja, eine fast bürgerliche Existenz. Einen Nine-to-five-Job habe ich allerdings nicht, ich bin Inhaber einer Rockkneipe – und daher eher ein Nachtmensch.

Wie sind Sie eigentlich darauf gekommen, ausgerechnet Rammstein zu covern?

Reißenweber: Als wir mit unserem anderen musikalischen Projekt, der Industrial-Band „Märzfeld“, probten, meinte ein Bandkollege, dass meine Stimme der des Rammstein-Sängers ähnelt. Aus Spaß haben wir dann ein Stück von denen gespielt – und es war gar nicht so schlecht. Dann haben wir uns die wahnsinnig geilen Shows von Rammstein angeschaut und überlegt, ob wir das auch auf die Bühne bringen können. Als unser Konzept stand, haben wir mit dem Management von Rammstein gesprochen – und die hatten nichts dagegen.

Handelt es sich bei Ihrer Show um eine 1:1-Adaption?

Reißenweber: Sie ist schon sehr nah am Original. Unsere finanziellen Möglichkeiten sind aber natürlich begrenzter. Gerade die pyrotechnischen Effekte versuchen wir allerdings so gut wie möglich umzusetzen. Die sehen ziemlich gefährlich aus. Reißenweber: Der gefährlichste Teil der Show ist der Feuermantel. Den trage ich fast drei Minuten lang. Vor dem ersten Auftritt hatte ich mich unter anderem bei Stunt-Firmen informiert. Bei der Premiere hatte ich natürlich ein komisches Gefühl, mit einem brennenden Mantel auf der Bühne zu stehen.

Und? Ging bis heute alles gut?

Reißenweber: Ja – bis auf ein paar kleinere Verbrennungen. Mittlerweile bin ich richtig süchtig nach Feuer. Natürlich kontrolliere ich vor jedem Auftritt genau meine Ausstattung.

Haben Sie eigentlich schon mal Mitglieder von Rammstein getroffen?

Reißenweber: Im vergangenen Jahr waren wir während eines Rammstein-Auftritts in München in den Backstage-Bereich eingeladen. Da liefen uns zwei Bandmitglieder über den Weg. Groß gesprochen haben wir nicht, aber wir wissen, dass sie über uns Bescheid wissen.

Samstag, 20 Uhr, Skaters Palace, Scheibenstraße 121.

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