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Drei Fragen an Raimund Gerwing

Raimund Gerwing, Inhaber des Fahrradgeschäftes "Drahtesel", erklärt, was man beim Kauf eines Elektrofahrrades bedenken sollte.

Donnerstag, 28.06.2012, 10:06 Uhr

Was muss man beim Kauf eines Elektrofahrrades beachten?

Raimung Gerwing (Inhaber „ Drahtesel “): Wichtig ist eine ausführliche Probefahrt: Fühle ich mich wohl und sicher auf dem Rad? Ist die Bedienung intuitiv beherrschbar? Das Rad sollte im Prinzip genauso gekauft werden wie ein „normales“ Fahrrad: passen Rahmengröße, Durchstiegs- und Lenkerhöhe? Das E-Bike sollte individuell auf den Fahrer eingestellt werden. Welche Schaltung, welche Ladezeiten des abnehmbaren Akkumulators und Reichweiten weist das Rad auf?

Sind für den „elektrischen Leezentreter“ besondere Vorschriften im Straßenverkehr zu beachten?

Gerwing: Nein, im Straßenverkehr gelten die allgemeinen Regeln für Fahrräder. E-Bikes werden als ganz normale Fahrräder eingestuft. Sie unterliegen weder einer Helm- noch einer Versicherungs- oder Führerscheinpflicht. Der Fahrer sollte jedoch immer bedenken, dass er fast unmerklich bis zu 25 Stundenkilometer schneller als gewohnt unterwegs ist.

. . . und was ist mit dem Fahrradhelm?

Gerwing: Ich empfehle dringend das Tragen eines modernen Fahrradhelmes. Immer mehr Münsteraner sind dazu bereit – und das ohne jede Vorschrift.

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