Tipps für Teamsportler
Wie man in Corona-Zeiten auch ohne Mannschaft trainieren kann

Münster -

Zwei Mal pro Woche zum Training und am Wochenende vielleicht ein Spiel: Wer Mannschaftssport macht, musste sich diese liebgewonnene Wochentaktung coronabedingt abgewöhnen. Und er muss sie sich auch für längere Zeit nicht wieder angewöhnen, denn der Amateursport ist so gut wie abgesagt für den Rest des Jahres. Flächendeckend. Wie es gelingt, sich als Teamsportler zu motivieren und das Mannschaftsgefühl zu erhalten? Sportpsychologin Linda Schücker gibt Tipps. Von Michaela Töns
Freitag, 27.11.2020, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 27.11.2020, 17:00 Uhr
Tipps für Teamsportler: Wie man in Corona-Zeiten auch ohne Mannschaft trainieren kann
Jetzt kommt es darauf an, sich selbst zu motivieren. Foto: colourbox.de
Für Bewegungswillige könnte die Kombination aktuell nicht schwieriger sein: Die hellen Stunden des Tages werden immer weniger. Die Witterung ist zunehmend nass und feucht. Und dann haben auch noch Fitnessstudios geschlossen und Sportvereine den Betrieb einfrieren müssen. Jetzt kommt es darauf an, sich selbst zu motivieren, sagt Dr. Linda Schücker. „Wer im Teamsport aktiv ist, dem fällt es schwerer, auf den Individualsport umzuswitchen“, erklärt die Wissenschaftlerin vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Münster. Individualsportlern dagegen fehle momentan wohl eher die Aussicht auf Wettkämpfe. „Laufen geht immer“, empfiehlt Linda Schücker Mannschaftssportlern zum Einstieg – auch mit Blick auf etwaige weitere Einschränkungen zur Pandemie-Eingrenzung. Wichtig dabei: Ziele und Streckenlängen sollten „erreichbar und realistisch“ sein. Wer drei Mal pro Woche den Ball am Fuß oder in der Hand hatte, muss nicht unbedingt drei Mal pro Woche laufen gehen.
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