Kufenstar Mélody darf nichts passieren
Holiday on Ice diesmal so schnell wie nie zuvor

Münster -

Nein, heute springt Kufenstar Mélody le Moal nicht über andere Menschen. Sind ja auch nur Journalisten da, als die Stunt-Läuferin der neuen Holiday-on-Ice-Show in Münsters Eissporthalle ihre Kurven zieht. Aber eins verspricht sie: „Die neue Show ist wirklich schnell.“

Mittwoch, 21.11.2012, 08:11 Uhr

Kufenstar Mélody darf nichts passieren : Holiday on Ice diesmal so schnell wie nie zuvor
Mélody le Moal  ist für die gefährlichen Stunts in der neuen Show zuständig. Foto: bn

Mélody aus Clermont-Ferrand in Frankreich brettert auf Motorrädern über die glatte Fläche. Sie fährt Schlittschuh auf Stelzen. „Und damit bin ich dann 2,70 Meter groß“, lächelt sie. Nur, sie darf sich nicht verletzen. Denn einen Ersatz für die gefährlichen Parts gibt es nicht. „Wenn ich sage, mir ist nicht gut“, sagt sie, „verdrehen alle die Augen.“ Schneller, schneller, am schnellsten: Holiday on Ice führt nicht nur die Show „Speed“ auf, die ganze Truppe passt sich auch dem Wandel der Zeit an.

Holiday on Ice

Die neue Show „Speed“ von Holiday on Ice hat am Freitag (28. Dezember) Premiere in der Halle Münsterland. Danach sind bis zum 6. Januar, ein Samstag, Aufführungen. In der Regel sind Aufführungen um 15  und um 19 Uhr. Die Preise gehen von 49,90 bis 19,90 Euro. Tickets im WN-Ticketshop.

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„Wir entplüschen uns“, sagt Geschäftsführer Michael Duwe , der selbst als Kind in der Show war. Und heute, sagt er, „gehe ich mit meiner Tochter dahin.“ 70 Jahre gibt es den Glamour auf Schlittschuhen schon. Erfunden wurde die Show von einem Hotelier, ausgerechnet in Toledo in Texas. Ständig sind drei Shows unterwegs, die unterschiedliche Programme haben. Nicht schlecht für die Stars auf der kalten Bühne.

Mélody le Moal kann regelmäßig wechseln. Seit sieben Jahren ist sie mit Holiday on Ice unterwegs. Ihren Freund sieht sie nur alle paar Wochen. Dafür hat er schon fünf Mal das neue Programm bewundert: „Dabei ist das sonst gar nicht sein Stil.“ Gestern nach der Pressekonferenz musste die 25-Jährige schnell zum Flieger. In Birmingham wird derzeit gespielt. In Utrecht hat die Truppe, der 34 ständige Crewmitglieder angehören, eine feste Probenhalle. Für jedes Programm müssen hier vier Monate geübt werden. Alles soll diesmal moderner sein.

Der Plüsch ist weg, aber ein paar langsame Balladen bleiben im rockigen Programm. Sarah Connor hat zwei Stücke für die Show eingespielt. Was bleibt: Der Start in Münster ist wie immer direkt nach Weihnachten .

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