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«Werk ohne Autor»: Von Donnersmarcks dritter Streich

«Werk ohne Autor» erzählt von einem Künstler, der während der NS-Zeit aufwächst, in der DDR erste Erfolge feiert, dann aber in Westdeutschland einen Neuanfang wagt. Mit seinem Epos geht Florian Henckel von Donnersmarck für Deutschland ins Oscar-Rennen.

Montag, 01.10.2018, 11:20 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.10.2018, 11:09 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 01.10.2018, 11:20 Uhr
Die Hauptfigur Kurt Barnert (Tom Schilling) ist angelehnt an das Leben einer deutschen Künstlerikone: Gerhard Richter.
Die Hauptfigur Kurt Barnert (Tom Schilling) ist angelehnt an das Leben einer deutschen Künstlerikone: Gerhard Richter. Foto: -

Berlin (dpa) - Florian Henckel von Donnersmarck gehört zu den Filmemachern, die sich Zeit lassen zwischen zwei Werken. 2006 brachte der Regisseur seinen ersten Langfilm («Das Leben der Anderen») in die Kinos. 2010 folgte der Thriller «The Tourist» mit Johnny Depp und Angelina Jolie in den wichtigsten Rollen.

Nun erst bringt Donnersmarck einen weiteren Langfilm heraus. In «Werk ohne Autor» folgt er der Karriere eines Malers, wie sie sich auf dem Weg durch drei verschiedene politische Systeme darstellt. Tom Schilling schlüpft in die Rolle der Hauptfigur; angelehnt ist diese an die Lebensgeschichte des deutschen Malers Gerhard Richter. In weiteren Rollen sind Sebastian Koch und Paula Beer zu sehen.

- Werk ohne Autor, Deutschland/Italien 2018, 188 Min., FSK ab 12, von Florian Henckel von Donnersmarck, mit Tom Schilling, Sebastian Koch, Paula Beer.

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