Satire
Die Mondnazis sind zurück: «Iron Sky» geht weiter

Die Nazis haben in «Iron Sky» eine Basis auf dem Mond aufgemacht. Dort landen die letzten knapp 2000 überlebenden Erden-Menschen und sagen den Feinden im Braunhemd den Kampf an.

Samstag, 16.03.2019, 15:12 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 11:53 Uhr
Wolfgang Kortzfleisch (Udo Kier) ist einer der Herrenmenschen im Braunhemd, die auf dem Mond ihr Unwesen treiben.
Wolfgang Kortzfleisch (Udo Kier) ist einer der Herrenmenschen im Braunhemd, die auf dem Mond ihr Unwesen treiben. Foto: Tomi Tuuliranta

Berlin (dpa) - Die Kinogattung der Mondnazi-Filme gehört zu den seltsamsten Erfindungen der vergangenen Zeit. Die Grundidee: Nazis sind nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs 1945 auf den Mond ausgewandert.

Dort haben sie auf dessen dunkler Seite eine riesige Basis aufgemacht - mit Wehrmachtssoldaten, Sauerkrautvorräten und allem Drum und Dran. Jetzt fliegen die «Walküre-Ufos» wieder - der zweite Teil ist raus. «Iron Sky: The Coming Race» über den Kampf tapferer Helden gegen die grunzenden Herrenmenschen übersteigt sogar den Wahnsinn der Trash-Horrorreihe «Sharknado». Dennoch macht der 90-Minuten-Nonsens viel Spaß, wenn man abgedrehte Slapstick mag.

Iron Sky: The Coming Race, Finnland/Deutschland/Belgien 2019, 93 Min., FSK ab 12, von Timo Vuorensola, mit Udo Kier, Julia Dietze, Lara Rossi, Tom Green, https://iron-sky.de/

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