Fahrrad-Trends der Saisons
Lastenräder und Co.: E-Bikes weiter auf dem Vormarsch

Münster -

Das Fahrrad-Business in Deutschland bleibt auf Wachstumskurs. Treiber sind E-Bikes, die sich steigender Nachfrage erfreuen. Innovationen und Trends der neuen Saison konzentrieren sich hier.

Sonntag, 17.02.2019, 15:30 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 13:50 Uhr
Das E-Bike boomt:Auch Schindelhauer steigt 2019 mit einer Pedelec-Familie in den Wachstumsmarkt ein. Britta Schulte
Das E-Bike boomt:Auch Schindelhauer steigt 2019 mit einer Pedelec-Familie in den Wachstumsmarkt ein. Foto: Schindelhauer Bikes

Vor allem werden wir wieder eine wachsende Zahl von Pedelecs mit voll integrierten Akkus erleben. Alle wichtigen Antriebs­hersteller von Bosch über Bafang bis Shimano haben entsprechende Lösungen im Portfolio, die von mehr und mehr Fahrradherstellern in bekannte oder neue Baureihen inte­griert werden. Entsprechend steigt die Auswahl schicker und hochwertiger Pedelecs.

Ein gutes Beispiel ist die Marke Kreidler, die mittlerweile mit dem Vitality Eco 20 ein technisch wie optisch anspruchsvolles E-Bike in Dienst gestellt hat.

Avantgardistische Entwürfen

Bei der Integration von Antriebskomponenten versuchen sich parallel vor allem Start-ups mit avantgardistischen Entwürfen zu profilieren. Sehen lassen kann sich das Design- ­Pedelec der neuen deutschen Marke Geos, bei dem ein Stahlrahmen im Zentrum steht, der trotz klassischer Fahrrad- ­Ästhetik ein leistungsfähiges Batteriepaket integriert. Ein besonders gewagter Entwurf ist das RV01 des französischen Newcomers Stajvelo, das mit der Rahmenintegration von Akku und Motor, außerdem auch mit Einarmführung beider Räder und in Spritzgussverfahren hergestellten Verbundwerkstoffen beeindruckt.

Ebenfalls in Frankreich erdacht und zu großen Teilen auch dort produziert wird das Coleen mit einem im ersten Augenblick antiquiert wirkenden Kreuzrahmen, in dem sich ein 529-Wh-Akku versteckt. Das voraussichtlich um 7000 Euro teure Edel-E-Bike zeichnet sich durch einen spartanischen Stil und viele individuelle Bauteile aus Metall und hochwertige Komponenten aus.

Unterstützung von Rennrädern und Mountainbikes

Immer mehr auf E-Motoren setzen auch die Rennradhersteller. Neben dem besonders kompakten und damit fast unsichtbaren Fazua-Antrieb werden auch Bafang oder Bosch montiert. Mit der schwäbischen Antriebslösung ist das Cannondale Synapse Neo angetreten. Auch hier ist der Antrieb durchaus elegant eingebettet, doch das Cannondale stellt unverblümter als andere die „Schummeltechnik“ zur Schau.

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn einer E-Unterstützung ist bei den Mountainbikes längst erledigt. Elektrifizierte Modelle haben vor allem im gehobenen Preissegment bereits die Vorherrschaft übernommen. Das zeigt die gewaltige Flut ­immer raffinierterer und hochwertiger Modelle. Für einen ­Premium-Hersteller wie Rotwild ein Muss: Der Marketing- ­Verantwortliche Ole Wittrock sagt: „Das seit einigen Jahren stark gefragte E-Mountainbike ist nicht mehr wegzudenken.“ Ob dem elektrisch unterstützten Rennrad eine ähnlich steile Karriere bevorsteht oder ob es eher ein Nischenprodukt sein wird, bleibt abzuwarten.

Münsters Fahrrad-ABC: Von A wie Ampel bis Z wie Zeit

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  • Alle Jahre wieder, zum Start des Wintersemesters, ist die Zeit der Frischlinge auf den Radwegen. Mit den neuen Studentinnen und Studenten erobern Tausende Neumünsteraner für sich die deutsche Fahrradhauptstadt. Für viele eine mitunter abenteuerliche Begleiterfahrung des Studienstarts. Hier für die Anfänger auf den Radwegen und alle Leezenliebhaber ein kleines Alphabet des Radverkehrs in Münster von unserer Redakteurin Karin Völker.

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  • A wie Ampel: Unbedingt beachten! Ampeln haben in Münster für Fahrradfahrer nicht bloß Empfehlungscharakter. Bei Rot also besser stehenbleiben. Erstens, weil alles andere gefährlich sein kann. Zweitens, weil als Strafe ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei und 100 Euro Strafe drohen. Sehr empfindlich fürs studentische Portemonnaie.

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  • B wie Bürgersteig: Er ist in Münster den Fußgängern vorbehalten. Es gibt ja auch meistens Radwege.

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  • C wie cholerische Anfälle: Sie sind trotz des hier verbreiteten gemäßigten westfälischen Temperaments bei diversen Verkehrsteilnehmern bisweilen zu beobachten. Gilt das Geschimpfe einem selbst, am besten die Ruhe bewahren.

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  • D wie Diskussionen: Sollte man als Fahrradfahrer besser mit anderen Verkehrsteilnehmern nicht anfangen, erst recht nicht mit Polizisten. Diskussionen über die Sinnhaftigkeit von Verkehrsregeln sind zwecklos.

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  • E wie E-Bike: Das Fahrrad mit Batterieverstärkung ist auf Münsters Radwegen schwer im Kommen. Vorsicht vor dem beachtlichen Tempo – wenn sportliche junge Menschen von älteren Herrschaften überholt werden, ist oft ein Akku im Spiel.

    Foto: Oliver Werner
  • F wie Fußgänger: Sie verdienen Rücksicht und Freundlichkeit – auch wenn es mitunter erscheint, die Fußgänger liefen prinzipiell auf Radwegen.

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  • G wie Geschwindigkeit: Tempo 30 in Wohngebieten gilt auch für Radler!

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  • H wie Hamburger Tunnel: Er ist während des Bahnhofsumbaus zentrale Verkehrsachse von und zum Gleis und Ort der friedlichen Koexistenz zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern.  Skeptiker staunen: Es funktioniert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • I wie Irren: Es ist menschlich und kommt bei allen Verkehrsteilnehmern vor. Auch wenn das Fahrrad bewegungsfördernder und umweltfreundlicher ist als das Auto: Auch Autofahrer haben im Verkehr manchmal Recht.

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  • J wie Jugend: Das Radfahren in Münster ist keineswegs nur ihr Privileg. In Münster strampeln  auch viele über 80-Jährige noch durch die Stadt. Fahrradfahren ist hier eine generationsübergreifende Angelegenheit – mit vielen Geschwindigkeiten.

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  • K wie Klauen: Der Fahrradklau ist in Münster ein verbreitetes Übel, das die Stadt in der Kriminalitätsstatistik regelmäßig schlecht aussehen lässt. Ein wenig helfen solide Schlösser.

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  • L wie Ludgerikreisel: Für viele Radler ein neuralgischer Punkt. Die Polizei empfiehlt: beherzt auf der Mitte der Spur fahren. Autos kommen meistens auch nicht schneller vorwärts als Radler.

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  • M wie Meimel: Ein münsterischer Ausdruck für Regen – und zwar dessen langanhaltende Form, und damit einer der natürlichen Feinde des Fahrradfahrers. Trotz häufiger Meimelgefahr lässt man sich in Münster nicht so leicht aus dem Sattel vertreiben. Viele auch nicht durch Schnee und Frost: Es gibt hier extra Streufahrzeuge für die Radwege.

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  • N wie Nase: Sie hat der Radfahrer immer im Wind. Nicht ausgeschlossen, dass im Winter dabei mal eine Erkältung rauskommt. Aber was gibt es Schöneres, als im Frühling unter den blühenden Silberlinden auf der Promenade herzuradeln? 

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  • O wie Ordnungshüter: Die Kräfte von Stadt und Polizei schenken dem Radverkehr sehr viel Aufmerksamkeit, besonders zu Semesterbeginn. 

    Foto: Klaus Wiedau
  • P wie Parken: In Münster bisweilen auch für Fahrradfahrer nicht unproblematisch. Merke: Bürgersteige  gehören nicht zugestellt und immer merken, wo das Rad steht. Es soll Studenten geben, die ihre Leezen semesterlang gesucht haben.

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  • Q wie Quälerei: Kommt sogar im Fahrradparadies Münster vor – vor allem immer dann, wenn man Pannen hat.  Zum Glück gibt es an fast jeder Ecke einen Fahrradladen, der helfen kann.

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  • R wie Rücklicht: Sollte unbedingt ebenso wie das Vorderlicht funktionieren. Wenn man nicht selbst kontrolliert, ob es brennt – die Polizei tut es ohnehin und verteilt gegebenenfalls Knöllchen.

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  • S wie Stau: Gibt es in Münster, speziell während der Semesterzeiten auch auf Radwegen. Hier hilft nur Geduld.

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  • T wie Trunkenheit: Auch wer sich noch mit 1,6 Promille Alkohol im Blut für fahrtüchtig hält: Lieber das Rad schieben! Denn auch Fahrradfahrer erwarten Alkoholkontrollen durch die hiesige Polizei. Kein Scherz: Im Extremfall werden Fahrradfahrverbote verhängt.

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  • U wie Unfälle: Sie passieren leider – trotz vieler Maßnahmen der Verkehrsplaner und Polizei immer noch zu häufig. Ein Helm kann manchmal das Schlimmste verhindern. 

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  • V wie Vorsicht: Auch defensive Radfahrer kommen ans Ziel, mitunter sogar schneller als die Draufgänger.

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  • W wie Waschanlage: Luxus, wenn man seinem Drahtesel mal was Gutes will. Gibt es tatsächlich speziell für Fahrräder – im Fahrradparkhaus am Bahnhof.

    Foto: Presseamt/Joachim Busch
  • X&Y sind die Unbekannten und stehen für das Unerwartete beim Radfahren – zum Glück ist das nicht nur der plötzliche Plattfuß. Es gibt auch den Flirt beim Warten an der roten Fahrradampel. . .

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  • Z wie Zeit: Wer in Münster Rad fährt, spart meistens kostbare Minuten. Faustregel: Je näher man sich im Stadtkern bewegt, desto größer die Zeitersparnis. Autofahrer kommen fast immer langsamer ans Ziel.

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Bei konventionell angetriebenen Rennrädern wird jedenfalls weiter an Innovationen getüftelt. Cannondale hat mit der Systemsix-Familie neue Maßstäbe in puncto Luftwiderstand gesetzt. Der Hersteller bietet verschiedene Ausbaustufen an, bei denen analog zum Preis auch die Aerodynamik steigt. Wer maximal windschlüpfig fahren will, muss fünfstellig investieren.

Immer neue Antriebssysteme

Auch die Zahl der Antriebssysteme wächst. Ein spannendes Beispiel bietet Kervelo aus Frankreich mit dem „Quartz“ genannten 48-Volt–Antrieb, der in seinem kompakten ­ Motorgehäuse ein 12-Gang-Planetengetriebe integriert.

Selbst Marken, die bislang dem E-Bike die kalte Schulter zeigten, hat die große Nach­frage zum Umdenken genötigt. Unter anderem steigt 2019 die Berliner Edelschmiede Schindelhauer gleich mit einer ganzen ­E-Bike-Familie mit zum Teil recht unterschiedlichen Typen und Konzepten ein. Auch die Traditionsmarke Rabeneick hat mit der „e-series“ drei Modelle – ein Urban-, Sport- und Trekking-Pedelec – gänzlich neu ins Programm genommen. Sogar der Klappradspezialist Brompton will nächstes Jahr sein bereits vor Jahren angekündigtes ­Versprechen einer E-Variante wahr machen.

E-Lastenräder kommen auf den Markt

Der lukrative Markt weckt zunehmend die Aufmerksamkeit von Autoherstellern. So weitet die Zweiradsparte von ­Peugeot ihre E-Bike-Offensive mit neuen Trekking-, Renn- und City-Modellen deutlich aus. Sogar die Old-Economy-Ikone General Motors will 2019 ins E-Bike-Business ein­steigen. Bislang gibt es ein stylishes Kompaktrad. Ein konkreter Marktstarttermin wurde noch nicht genannt. Ein weiterer Autoriese, der ins Velo-Geschäft einsteigt, ist VW: 2019 soll die Produktion eines Cargo-Bikes in Hannover anlaufen, das auch in Kurven das Transportgut waagerecht und stabil in Position halten soll.

Fahrradtrends 2019

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  • Das Fahrrad ist oft das beste Verkehrsmittel in der Stadt, das muss man nicht mehr erklären. Ebenso wenig, wie sehr das E-Bike die Entwicklung der Räder gehörig anschiebt - von schicken Designs über neue Unterstützungsautomatiken bis zu recycelten Gepäcktaschen gibt es eine Vielzahl an Neuerungen.

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  • Egal, ob E-Bike oder normales Fahrrad, ein Helm bietet Sicherheit im Straßenverkehr. Neuartige Helme bieten besondere Aerodynamik und Belüftung.

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  • Reiseräder werden jetzt oft elektrifiziert angeboten und stecken so die Ziele neu. Dazu gibt’s reichlich Zubehör, für Touren mit Motor und solche ohne.

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  • Roadtrips mit dem E-Reiserad werden immer beliebter.

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  • Sportliche Touren auf Straßen und Feldwegen machen so noch mehr Spaß.

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  • Selbst große Hunde können mitfahren - dank des Fahrradanhängers im XL-Format.

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  • Fahrräder werden technisch immer ausgereifter. So gibt es mittlerweile zum Beispiel Fernlicht für Fahrräder oder schlüssellose Schlösser, die sich per App öffnen lassen.

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  • Dank des neuen „Airless“-Systems muss man sich um den Reifen neuerdings gar keine Gedanken mehr machen. Denn da ein Polyurethan-Einsatz den Luftschlauch ersetzt, ist ein Platten unmöglich.

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  • Falträder sind schon länger bekannt - durch neue technische Entwicklungen können sogar hier E-Motoren integriert werden.

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  • Ein wahrer Grenzgänger zwischen den Kategorien Fahrrad und Kraftfahrzeug ist dieses S-Pedelec-Liegedreirad. Als mehrspuriges Leichtkraftrad muss es neuerdings gesetzlich mit einem Blinker, einer Hupe und einem Ölstand-Kontrollanzeiger für Bremsflüssigkeit ausgestattet sein. Zudem braucht man Helm und Führerschein – und das Rad ein Versicherungskennzeichen.

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  • Früh übt sich, wer ein echter Mountainbiker werden will. Deshalb sollte man Kinder bereits richtig an den Sport heranführen. Dafür gibt es Mountainbikes, die gezielt für Kinder und Jugendliche entwickelt werden.

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  • Und auch beim Mountainbike rückt eine Frage immer mehr in den Fokus: mit oder ohne E? Selbst MTB-Profis nutzen mittlerweile voller Begeisterung die elektrifizierten Räder im Training. Auch erste Wettkämpfe speziell für E-Mountainbikes sind im Kommen.

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Auch bei den Lastenrädern dürften die Absatzzahlen weiter steigen. Laut Eurobike wurden 2017 immerhin schon 15.000 dieser oft unhandlichen Nutzfahrzeuge abgesetzt. Lastenrad-Sharing-Anbieter wie etwa Donk-EE aus Köln vermelden steigende Nutzerzahlen.

Ohne Motor geht freilich nichts mehr. Das hat die junge ­Marke Muli Cycles erkannt und das e-Muli aufgelegt. Auch die E-Bike-Manufaktur bereitet ihr erstes E-Lastenrad für den baldigen Marktstart vor.

Design rückt in den Mittelpunkt

Neben mehr technischer Raffinesse, wie beim VW-Entwurf, rückt in diesem Segment auch das Design stärker in den Mittelpunkt. Eindrucksvoll zeigt sich das am Velosled des ­dänischen Herstellers Coh&Co, der einen besonders leichten Carbonrahmen in verblüffend schicke Form gebracht hat.

Ein anderer Entwicklungsschwerpunkt betrifft die Nutzlast, die in professionellen Anwendungsbereichen gerne hoch sein darf: Ziemlich hoch legt hier etwa das A-N.T. Heavy Duty Cargo Bike die Messlatte. Das Rad empfiehlt sich Gewerbetreibenden dank innovativem Lenksystem und fast 300 Kilogramm Zuladung als interessante Alternative zum Klein­laster. Ähnlich belastbar ist auch das neue Tender von Urban Arrow, das ebenfalls in der 300-Kilogramm-Klasse antritt.

Rad und Auto kommen sich näher

Dem Auto nochmals näher als Lastenräder kommen „Velomobile“. Noch ist keiner dieser neuen Auto-Fahrrad-Zwitter mit Pedelec-Antrieb im Markt, doch das soll sich zeitnah ­ändern. Demnächst will die norwegische Firma Elpedal das Podbike anbieten, das zum Preis von rund 5500 Euro mit einer geschlossene Kabine Ganzjahresfahrer begeistern soll. Ebenfalls aus Norwegen kommt CityQ mit einem vierrädrigen und überdachten Stadtmobil mit Pedelec-Antrieb für die Klein­familie. Schließlich hat auch der Deutsche Jonas Kremer angekündigt, mit dem „Citkar Loadster“ einen Mini-Lkw mit überdachter Fahrgastkabine und Pedelec-Antrieb in den Markt zu bringen. Das Kettcar für Kleinlogistik soll gut 7000 Euro kosten.

Mittlerweile gibt es auch den umgekehrten Fall. Neben Pedelecs, die sich dem Auto an­nähern, hat sich ein Auto technisch dem ­ E-Bike angenähert. Die niederländische Firma BPO hat einem Audi A4 einen Pedelecantrieb eingepflanzt. Beim „Fitcar PPV“ ersetzt dieser die Pedale für Kupplung, Gas und Bremse. Wer strampelt, übermittelt damit über Sensortechnik den Beschleunigungswunsch. Will man schneller fahren, muss man stärker strampeln. Wie sich das Projekt weiterentwickelt, bleibt abzuwarten. BPO hat angekündigt, in naher Zukunft für den umgebauten A4 Avant in Holland eine EU-Typenzulassung zu beantragen.

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