Auto
Einmal Rennfahrer sein: Faszination Speed-Erlebnis

Sportwagen sind reizvoll, aber auch sündhaft teuer. Einmal selbst hinter dem Lenkrad sitzen, das Gaspedal durchdrücken, die 500 PS unter dem Sitz spüren. Oder einfach nur auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Für die meisten Menschen bleibt das nur eine unerfüllte Fantasie. Aber es gibt Angebote, die den Traum wahr werden lassen. Hier lesen Sie mehr über das Abenteuer, einen Rennwagen zu fahren.

Montag, 27.08.2018, 09:47 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 27.08.2018, 04:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 27.08.2018, 09:47 Uhr
Auto: Einmal Rennfahrer sein: Faszination Speed-Erlebnis
Foto: Pixabay.com, ecr

Ab auf die Rennstrecke: Action-Ausflug mit Bauchkribbel-Garantie

Der Motor heult auf, die Reifen quietschen, der Fahrer wird mächtig in den Sitz gedrückt. Was für ein Sound, was für eine Beschleunigung! Dieser Gänsehautmoment ist theoretisch für jeden Erwachsenen mit Führerschein erreichbar.

Einen Porsche , Lamborghini , Ferrari oder Ford Mustang kann man sich für einige Hundert Euro pro Tag leihen und damit durch die Gegend düsen. Aber: Geschwindigkeitsbegrenzungen hier, Baustellen da – in der Praxis sind dem Fahrspaß Grenzen gesetzt.

Hinzu kommt: So ein „Biest“ will beherrscht werden. Sie müssen sich mit dem Fahrzeug vertraut machen, ein paar Runden drehen. Wo geht das besser als auf einer Rennstrecke?

Im Renntaxi den Rausch der Geschwindigkeit erleben

Anschnallen, zurücklehnen und genießen. Erst einmal bei einem Profi mitzufahren ist sicherer als selbst durch die Kurven zu driften. Der Fahrer kennt die Strecke und sein Fahrzeug. Darauf können Sie vertrauen.

Ein Highlight ist die Fahrt als Beifahrer in einem prächtigen PS-Boliden auf dem Bilster Berg in Bad Driburg. Qual der Wahl: Sie können bei diesem rasanten Rennstreckenerlebnis zwischen einem Mercedes AMG GT-S, Audi R8, Porsche 911 GT3 oder Formel-1-Doppelsitzer wählen – alle beschleunigen in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde. Ein krasses Erlebnis.

Tipp: Rennsport-Fans können zudem in nordrhein-westfälischen Düren in einen Full-Motion-Rennsimulator steigen, sich ein Fahrzeug und die passende Rennstrecke aussuchen und dann mit Top-Speed ohne Risiko fahren! In Berlin steht sogar ein Formel-1-Simulator mit Panorama-HD-Sicht und einem originalgetreuen Cockpit-Nachbau.

Selbst Rennwagen fahren: Rennstreckentraining

Genug vom Zuschauen? Ein Tag auf dem Nürburgring, Bilster Berg oder Circuit de Spa-Francorchamps in Belgien – teilweise mit mehreren Fahrzeugen wie Porsche 911 GT3 oder Mercedes AMG GT-S – kostet um die 500 Euro. Erlebnis-Gutscheine für ein Rennstreckentraining gibt es online unter anderem bei basenio.de, Jochen Schweizer und direkt bei den Rennstreckenbetreibern. Wichtig: Die Teilnehmer müssen mindestens 25 Jahre alt sein, einen gültigen Führerschein besitzen und ausreichend Fahrpraxis vorweisen. Nach einer Theoriestunde folgt eine detaillierte Einweisung mit Praxis-Tipps: Sie drehen ein paar Runden mit einen Experten an Ihrer Seite. Im Anschluss dürfen Sie dann Ihr eigenes Können unter Beweis stellen.

Tipp: In Köln können Sie für rund 200 Euro das Spaßmobil KTM-X-Bow eine Stunde als Fahrer erleben.

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Foto: Pixabay.com, Memorex

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