Sicherheit geht vor
Beifahrer sollten bei müdem Fahrer auf Pause bestehen

Gerade bei längeren Fahrten trifft sie irgendwann jeden: Müdigkeit am Steuer. Autofahrer ignorieren Müdigkeitserscheinungen oft mit der Begründung, schnell ans Ziel kommen zu wollen. Doch dieses Verhalten ist gefährlich und sollte unterlassen werden.

Freitag, 09.08.2019, 09:42 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 09:46 Uhr
Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden.
Müdigkeit kann hinter dem Steuer schnell gefährlich werden. Foto: Christin Klose

Berlin (dpa/tmn) - Sekundenschlaf ist gefährlich. Um Müdigkeit zu erkennen, sind nicht nur Autofahrer in der Pflicht, auf den eigenen Körper zu hören.

Beifahrer sollten ebenfalls wachsam sein und gegebenenfalls eingreifen - und zwar nicht erst, wenn die Person am Steuer schon kurz vorm Einnicken zu sein scheint. Bereits erste Müdigkeitsanzeichen sollte man ernstnehmen und auf eine Pause bestehen, rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Muss man schnell weiter, wechselt die Person am Steuer einfach auf den Beifahrersitz und ruht sich dort aus. Ansonsten gilt: Sich an der frischen Luft bewegen oder, noch besser, 10 bis 20 Minuten schlafen und erst dann weiterfahren.

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