Diese Modelle und Neuerungen erwarten Verbraucher
Autotrends 2020

Das Jahr 2020 nähert sich in großen Schritten – und im Gepäck hat es jede Menge Autotrends und Neuerungen. Bekannte Marken wie Audi, BMW, Mercedes und Co. erfreuen Neuwagenfans mit zukunftsorientierten Modellen, die auf umweltbewusste Antriebe und hohe Sicherheitsstandards setzen.

Mittwoch, 20.11.2019, 11:34 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 11:39 Uhr
Diese Modelle und Neuerungen erwarten Verbraucher : Autotrends 2020
Im Jahr 2020 kommen zahlreiche Trends auf Autofans zu. Nicht nur die Marke Mercedes erweitert seine elektrifizierten Modelle – auch andere Hersteller steigen in die reine Elektromobilität ein. Foto: Pexels CCO Public Domain

Zukunftsweisende Technik: Elektromobilität auf dem Vormarsch

Seit mehreren Jahren befindet sich die Automobilindustrie im Umbruch . Die Käufer wollen statt Massenprodukten individuelle Designs, moderne Fahrassistenzsysteme und vor allem: weniger Schadstoffausstoß. Daher verwundert es nicht, dass die Elektromobilität bereits 2019 Erfolge feierte. Traditionsunternehmen wie Mini brachten ihr erstes E-Auto auf den Markt. 2020 folgen zahlreiche neue Modelle mit Elektroantrieb sowie elektrifizierte Varianten beliebter Klassiker. Speziell VW, Mercedes und BMW arbeiten an der kompletten Elektrifizierung ihrer Flotten.

2020 wird das Jahr der Trends und Neuheiten . Vorwiegend in der Kompaktklasse können sich Autofans auf optisch ansprechende Innovationen freuen. Der VW Golf rollt dann bereits in achter Generation vom Laufband und auch der Seat Leon erfreut nach einem leichten Facelift die Käufer. Neben den Kompaktwagen liegen aber auch moderne Sportflitzer im Trend: Aston Martin begeistert mit seinem neuen Hypercar Valkyrie.

SUVs fahren weiterhin ungebremst an die Spitze der beliebten Modelle. Mehrere Modelle haben ihren Marktstart schon im Frühjahr 2020, darunter:

  • der neue Mercedes GLA,
  • der neue Audi RS Q3 Sportback und
  • der neue Nissan Juke.

Ein Autotrend dominiert jedoch das neue Jahr: die Elektroautos. Ohne ein E-Auto im Sortiment fällt es Fahrzeugherstellern dieser Tage schwer, gegen die Konkurrenz zu bestehen. Nicht zuletzt darum setzt das Jahr 2020 neue Maßstäbe in der Elektromobilität. Die Menge an Elektroautos, die auf die Käufer zurollt, lässt jedes E-Auto-Fanherz höher schlagen.

Wer einen Stadtflitzer sucht, wird von der E-Version des Opel Corsa angenehm überrascht sein. Der Porsche Taycan und der VW ID.3 gelten ebenfalls als kommende Verkaufsschlager. Der Grund: Auf lange Sicht kann mit einem Elektroauto nicht nur die Umwelt geschützt werden – es lässt sich auch Geld für Kfz-Versicherung und Steuern sparen.

Tipp: Nicht nur E-Autos, sondern auch deren Preise werden verbraucherfreundlicher. So wird der ID.3 beispielsweise bereits unter 30.000 Euro erhältlich sein. Wer ein solches Fahrzeug kaufen möchte, kann nicht nur von der E-Auto-Prämie, sondern auch von günstigen Autokrediten profitieren. Ein Vergleich im Internet zeigt, dass aktuell hervorragende Konditionen für den Kauf eines Autos möglich sind.

Den Trend um das Elektroauto heizt auch das Unternehmen Audi weiter an. Kurz nach Markteinstieg des e-tron bringen die Ingolstädter ein schnittiges SUV-Coupé Sportback mit Elektroantrieb an den Start. Zwei Elektromotoren ermöglichen zusammen eine Leistung von stolzen 408 Pferdestärken. Mit einer Reichweite von rund 400 Kilometern eignet sich der kompakte SUV zum Pendeln, dem Familienausflug oder als zuverlässiger Begleiter im Alltag. Wer es kleiner und wendiger mag, schließt den Fiat 500 E ins Herz. Ab 2020 kommt das Modell des italienischen Fahrzeugherstellers ausschließlich elektrisch auf den Markt. Es basiert auf einer längeren Plattform, sodass im Innenraum angenehme Platzverhältnisse herrschen. Zusätzlich könnte es den Kleinstwagen in der Zukunft auch als Fünftürer geben.

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Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Durch ihre erweiterte Reichweite und die zunehmende Anzahl an Ladestationen steigt ihre Alltagstauglichkeit. Foto: kalhh CCO Public Domain

2020 steigt der Sicherheitsanspruch: Fahrassistenzsysteme könnten verpflichtend werden

Bereits seit geraumer Zeit ist beinahe jeder Neuwagen mit einem Notbremsassistenten ausgestattet. Um die volle Punktzahl beim NCAP-Test zu erhalten, kann nicht auf das System verzichtet werden. Bei Nutzfahrzeugen ist das Sicherheitssystem seit Jahren verpflichtend. Nun könnte ab 2020 auch eine Verpflichtung für alle Automodelle greifen. Eine genaue Regel ist noch nicht in trockenen Tüchern, allerdings signalisierten Japan und die Europäische Union Zustimmung. Zunächst könnte die Verordnung ausschließlich Neuwagen betreffen und damit die Sicherheit der Käufer verbessern. Immerhin ist es die Aufgabe des Notbremsassistenten, bei drohender Kollision den Bremsvorgang einzuleiten. Im Regelfall wird das System ab einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern aktiv. Über Sensoren misst das Assistenzsystem den Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug. Verringert sich dieser zu schnell oder wird zu stark aufgefahren, meldet der Notbremsassistent Warnsignale. Reagiert der Fahrer nicht, wird der Wagen ohne dessen Zutun abgebremst.

Ein verpflichtender Einbau des Systems zielt auf eine Reduktion von Verkehrstoten hin. Innerhalb der Europäischen Union sterben pro Jahr über 9.000 Menschen im Straßenverkehr, ein Drittel davon allein in Deutschland.

Auch andere Fahrhilfen sind 2020 aus keinem Neuwagen mehr wegzudenken. In Österreich werden die Wagen beispielsweise mit einer Blackbox ausgestattet. Hierbei handelt es sich um ein Gerät zur „ereignisbezogenen Datenerfassung“. Kommt es zu einem Unfall, sollen die Aufzeichnungen über den genauen Hergang informieren. Gespeichert werden:

  • die Geschwindigkeit des Fahrzeugs,
  • ob und wie der Fahrer abbremst,
  • Position und Neigung des Wagens,
  • der Zustand der Sicherheitssysteme.

Diese gesammelten Daten könnten anschließend anonymisiert für die Unfallforschung verwendet werden.

Um Unfälle in Zukunft zu vermeiden, sollen Neuwagen zusätzlich mit einem intelligenten Geschwindigkeitsassistenten, kurz ISA, ausgestattet werden. Mittels Kameras scannt dieser Verkehrsschilder und gleicht über digitale Straßenkarten geltende Tempolimits ab. Wer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, wird mittels akustischer und visueller Warnsignale darauf hingewiesen. Auch eine Vibration im Gaspedal wird von manchen Fahrzeugherstellern als Signal genutzt.

Innovation im Antrieb: Sind Wasserstoffautos die Zukunft?

Neben den reinen Elektroautos wird 2020 ein weiterer Antriebstrend die Automobilindustrie umkrempeln: das Wasserstoffauto. Entsprechende Exemplare funktionieren mit einer Brennstoffzelle. Ein Mitarbeiter von BMW gab bekannt, dass der Fahrzeughersteller aus Bayern an einem Auto mit Wasserstoffantrieb tüftelt. Das Modell soll zur i-Serie gehören und Mitte 2020 auf den Markt kommen. Aufgrund der verwendeten Antriebstechnik handele es sich bei dem Fahrzeug um eine absolute Neuheit in der BMW-Flotte. Auch Toyota plant nach dem Mirai ein zweites Brennstoffzellenfahrzeug.

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