Vorsicht Ablenkung!
Finger vom Handy und kein Streit beim Autofahren

Ein kurzer Blick aufs Handy, dem Kind die Trinkflasche reichen, etwas ins Navi eintippen: Autofahrer kann vieles ablenken. Zum Unfall kommt es schneller als gedacht. Wie Sie Ablenkungen vermeiden.

Freitag, 08.05.2020, 04:41 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 05:03 Uhr
Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ist verboten - und kann leicht zu Unfällen führen.
Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ist verboten - und kann leicht zu Unfällen führen. Foto: Christin Klose

München (dpa/tmn) - Wer am Steuer abgelenkt ist, reagiert selten richtig und schnell. Häufigster Ablenkungsgrund sei das Smartphone, wenn ohne Freisprechfunktion telefoniert oder eine Nachricht eingetippt wird, warnt der Tüv Süd. Dabei schreibt die Straßenverkehrsordnung vor, dass die Hände am Lenkrad sein sollen.

Ist ein Beifahrer im Auto, kann er das Telefonieren übernehmen sowie das Eintippen ins Handy, Navi oder Radio. Eltern auf dem Fahrersitz sollten außerdem nicht die Kinder während der Autofahrt versorgen. Am besten platzieren sie die Trinkflasche vor der Fahrt für das Kind griffbereit. Ist keiner da, der sich kümmern kann, muss der Fahrer bei Bedarf eine Parkmöglichkeit suchen und anhalten. Bei einer längeren Reise sind ohnehin regelmäßig Pausen ratsam, in denen gegessen und getrunken wird.

Auch Streit stört die Konzentration: Werden Gespräche mit Mitfahrern zu emotional, sollte der Fahrer möglichst rasch auf einem Parkplatz anhalten, um die Lage zu klären. Genauso kann unerwartetes Verhalten von mitgeführten Tieren ablenken. Deshalb sind Haustiere während einer Autofahrt in einer passenden fixierten Transportbox am sichersten. Tiere im Fahrgastraum werden mit einem entsprechenden Geschirr auf dem Sitz gesichert.

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