Sonderveröffentlichung

Der neue Trend:
Autos abonnieren, statt kaufen, mieten oder leasen?

Man muss heutzutage nun wirklich kein Auto mehr besitzen, um eines zu fahren. Wer ganz unkompliziert und flexibel mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs sein möchte, der schließt ein Abo ab. Das soll im Prinzip ganz unkompliziert und ohne Papierkram funktionieren. Das bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, von denen man bei diesem Mobilitäts-Modell profitieren kann.

Freitag, 24.07.2020, 04:09 Uhr aktualisiert: 24.07.2020, 11:14 Uhr
Der neue Trend: : Autos abonnieren, statt kaufen, mieten oder leasen?
Man muss nicht immer ein Auto kaufen, um mobil zu sein. Neben dem Leasing und der kurzen Automiete ist es mittlerweile möglich ein Auto für einen gewissen Zeitraum zu abonnieren. Foto: unsplash.com, Julian Hochgesang

Eins ist sicher, wenn man den Versprechungen glauben darf: Man spart jede Menge Zeit und Stress. Denn hier zahlt man nicht nur für das Auto, sondern auch für den Service. In vielen Fällen kommen die Kunden sogar günstiger weg, als beim Kauf oder dem klassischen Leasing.

Was ist ein Auto Abo?

Das Abonnieren von Autos hat sich mittlerweile zu einem Trend entwickelt, dem viele Autoverleiher, Autohäuser, wie etwa Volvo , und Drittanbieter folgen. Eines der Unternehmen, die dieses Modell in Deutschland etabliert und maßgeblich geprägt haben, ist der Anbieter Cluno . Das Angebot solcher Auto-Abo-Dienste richtet sich vor allem an Menschen, denen der Kauf und das klassische Leasing von Fahrzeugen zu aufwendig und kompliziert sind.

Nun könnte man sagen, warum nicht einfach ein Auto mieten oder Carsharing betreiben? Hierbei handelt es sich jedoch um sogenannte Kurzmiete Modelle. Das bedeutet, dass man das Auto nur für einen kurzen Zeitraum, wie ein paar Stunden oder allenfalls Tage ausleiht und dann wieder zurückgibt. Fahrer, die ein Auto Abo abschließen, möchten jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg mobil sein.

So schließt man Abos ab

Unkompliziert ist hier das Stichwort. Im Prinzip kann man alles im Internet oder über eine entsprechende App regeln. Meist dauert die Buchung selbst nicht länger als ein paar Minuten. Auf das Auto selbst muss man jedoch ein paar Wochen warten.

Dabei ist man was die Wahl der Laufzeiten für solche Abos angeht relativ frei. Von sechs Monaten bis hin zu mehreren Jahren können die Fahrzeuge angemietet werden. Hier sollte man jedoch bedenken, dass man pro Monat bzw. pro Jahr ein nur gewisses Kontingent an Kilometern verfahren darf, ähnlich dem Leasing.

Zwischendurch kann man ganz flexibel auf ein anderes aktuelleres Fahrzeug umsteigen. Alles zu einem monatlichen Festpreis. Der ändert sich natürlich je nach Modell. Generell müssen sich die Kunden solcher Auto Abos eigentlich nur um das Fahren und das gelegentliche Tanken kümmern.

Alle anderen Verpflichtungen, wie der Reifenwechsel, Inspektionen und andere Werkstattbesuche, sind in der monatlichen Miete enthalten. Lediglich die Spritkosten müssen vom Fahrer noch zusätzlich gezahlt werden.

Rechnet man die regulären monatlichen Fixkosten eines gekauften Eigenwagens zusammen, kommt man je nach Modell und Kilometerzahl möglicherweise mit einem Auto Abo günstiger weg. Die Preise starten bei etwa 260 Euro pro Monat.

Unterschied Leasing und Abo

Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Leasing und Abo im Prinzip das gleiche sind, jedoch stimmt das nicht unbedingt. In beiden Fällen ist es zwar so, dass man ein Auto für einen gewissen Zeitraum mietet, jedoch ist man beim Leasing weniger flexibel. Die Laufzeit ist meist viel länger, man kann nicht so einfach zu einem anderen Wagen wechseln und man muss meist sich zudem selbst um Reparaturen kümmern. Solche All-Inclusive Angebote wie bei einem Auto Abo gibt es beim Leasing nicht.

Auto Abo vs. Autokauf: die Vor- und Nachteile des Abos

Vergleicht man nun das Abo mit dem Kauf eines Autos, ergeben sich einige Vorteile:

  • Keine zusätzlichen Kosten, außer Benzin: Bei einem eigenen Auto können immer unvorhergesehene Kosten entstehen, durch unvorhergesehene Schäden und Reparaturen.
  • Flexibilität durch kurze Vertragslaufzeiten: Kauft man sich einen Neuwagen oder einen Gebrauchten, plant man üblicherweise das Auto länger zu fahren. Beim Abo muss man sich nicht für mehrere Jahre binden, sondern fährt das Auto für einige Monate und kann bei einem Mehrbedarf einfach verlängern.
  • Unkompliziert und unbürokratisch:  Bei einem Abo muss man sich in erster Linie nur das Fahren und das Tanken kümmern. Alles weitere wird in der Regel vom Anbieter erledigt (Anmeldung, Versicherung, Regulierung bei einem Unfallschaden etc.).
  • Unterschiedliche Hersteller und Technologien: Nach einer gewissen Mindestlaufzeit besteht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Automarken, -Modellen und Technologien hin und her zu wechseln. Selbst Hybrid- und Elektroautos können gefahren werden .

Junge Modelle ohne riesige Kosten: Normalerweise muss man beim Kauf eines Neuwagens oder aktuellen gebrauchten Modells sehr tief in die Tasche greifen. Das ist beim Abo nicht nötig, da auch das alles in der Monatspauschale enthalten ist. Der Vorteil dabei ist, dass es auch sehr kurzfristig lieferbare Autos gibt.

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Ein gutes Beispiel für einen solchen Auto-Abo-Anbieter ist der Dienst Cluno Foto: Cluno

Daneben gibt es jedoch auch einige Aspekte, die man vor dem Abschluss eines Auto Abos in Erwägung ziehen sollte:

  • Anmeldegebühr: Bei manchen Anbietern gibt es eine Startgebühr in Höhe von mehreren Hundert Euro, die jedoch nur einmalig gezahlt werden muss.
  • nicht unendlich viele Freikilometer: Genauso, wie beim Leasing darf man pro Monat oder pro Jahr nur eine gewisse Anzahl an Kilometern zurücklegen. Vielfahrer könnte das unter Umständen einschränken – oft sind diese jedoch sehr fair bemessen.
  • weniger Individualität: Im Gegensatz zu einem Neuwagen, den man nach seinen eigenen Wünschen und Ansprüchen konfigurieren kann, handelt es sich beim Abo meist um vorkonfigurierte Modelle.

Auto Abo, ja oder nein?

Beim Autoabo handelt es sich wirklich um eine gute und günstige Alternative, zum Leasing oder zum Kauf. Will man jedoch ein Auto besitzen oder ist man ein wirklicher Vielfahrer, sollte man das überdenken, da man ähnlich wie beim Leasing meist nur eine gewisse Anzahl von Freikilometern hat. Das Leasing ist jedoch oft hier die schlechtere Option, da man bei einem Abo häufig mehr Kilometer pro Jahr fahren darf. Bei Cluno sind es beispielsweise bis 15.000 pro Jahr.

Wer regelmäßig Auto fährt, für den kann sich das Abo-Modell durchaus lohnen. Es erspart jede Menge Stress und Ärger, da sich der Anbieter um Reparaturen, Anmeldung und die meisten anderen Dinge kümmert und die im monatlichen Beitrag inkludiert sind. Hier kann man sich einfach nur auf den reinen Fahrspaß konzentrieren, ohne dass teure und unvorhergesehene Überraschungen, wie etwa teure Autoreparaturen , auf einen zukommen.

Am Ende kommt es auf die eigenen Ansprüche und Vorlieben an, für welches Mobilitäts-Modell man sich entscheidet.

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