Do., 27.12.2018

Gerichtsurteil Beim Ausparken in Einbahnstraße auf beide Richtungen achten

In der Einbahnstraße ausparken, ohne auf beide Richtungen zu achten, birgt eine Unfallgefahr.

Wer aus einer Parklücke in Einbahnstraßen ausrangiert, sollte auf beide Richtungen achten. Auch wenn die Fahrtrichtung klar definiert ist, muss mit Fahrradfahrern und Fahrzeugen mit Sondergenehmigungen gerechnet werden. Von dpa

Fr., 21.12.2018

Gerichtsurteil MPU kann schon bei weniger als 1,6 Promille fällig werden

Lässt das Verhalten des Autofahrers Alkoholmissbrauch und eine hohe Alkoholgewöhnung erkennen, ist eine MPU auch bei Blutalkoholwerten unter 1,6 Promille rechtens.

Betrunken Auto zu fahren, kann unangenehme Folgen haben. Wird der Führerschein entzogen, kann für die Rückgabe eine MPU nötig werden. Ob sich der Fahrer dem Test unterziehen muss, bestimmt nicht nur der Blutalkoholwert. Von dpa


Mo., 17.12.2018

Wildschaden und Versicherung Autofahrer müssen Schäden durch Wildwechsel beweisen

Autofahrer sollten Wildunfälle gut dokumentieren. Denn die Versicherung zahlt nur, wenn die Schäden bewiesen sind.

Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt es oft zu Wildunfällen. Der Sachschaden kann hoch sein. Damit die Versicherung dafür aufkommt, sollten Betroffene die Unfallstelle fotografieren. Von dpa


Fr., 14.12.2018

Gesetz der Straße Nicht genutztes geparktes Auto braucht frische HU-Plakette

Ist ein Auto zugelassen, muss der Halter den fälligen Prüftermin der Hauptuntersuchung wahrnehmen. Das gilt auch dann, wenn er das Fahrzeug nicht nutzt.

In regelmäßigen Abständen müssen Autos zur Hauptuntersuchung. Das gilt auch für Fahrzeuge, die nicht im Einsatz sind. Wer dagegen verstößt, muss mit einer Strafe rechnen. Von dpa


Fr., 07.12.2018

Gerichtsurteil Unfall mit abbiegendem Lkw - Rot-Radlerin haftet allein

Wer als Radfahrer an einer verkehrsreichen Kreuzung eine rote Ampel missachtet und sie achtlos überquert, handelt in höchstem Maße fahrlässig.

Wer an einen Freifahrtschein auf seinem Fahrrad glaubt, dem kann das teuer zu stehen kommen. Denn ein Urteil aus München bekräftigt, was ohnehin klar sein sollte: Wer im Verkehr fahrlässig handelt, kann die Schuld nicht bei Risikoträgern, wie einem LKW suchen. Von dpa


Fr., 30.11.2018

Abrechnung nicht korrekt Wer zahlt die überhöhte Werkstattrechnung nach einem Unfall?

Zu hohe Kosten, überflüssige Maßnahmen: Ist die Werkstattrechnung für die Reparatur eines Unfallwagens unberechtigt, muss sich die Versicherung des Schadensverursachers kümmern.

Nach einem unverschuldeten Autounfall trägt die Versicherung des Verursachers das Werkstattrisiko. Sind die Reparaturkosten zum Beispiel überhöht, muss nicht der Geschädigte aktiv werden. Von dpa


Fr., 23.11.2018

Unter Alkoholeinfluss Kein Kaskoschutz, wenn SUV dem Fuchs ausweicht

Ein Ausweichmanöver ist laut Gericht nur versichert, wenn der Fahrer abschätzen kann, dass die Kosten dafür niedriger sind als die nach einer Kollision mit dem Fuchs.

Manchmal ist im Straßenverkehr der Zusammenstoß mit einem Tier unausweichlich. Doch tilgt die Versicherung auch Schäden, die entstehen, wenn man einem auf der Straße stehenden Tier ausweicht? Von dpa


Di., 20.11.2018

Kein Kavaliersdelikt Fahrerflucht nach Bagatellschaden kann Führerschein kosten

Vorsicht beim Aussteigen: Wer beim Parken eine Beule im nebenstehenden Auto verursacht, sollte auf den Besitzer warten oder die Polizei verständigen.

Ein Bagatellschaden geschieht meist durch eine Unachtsamkeit. Auch wenn ein Schaden noch so klein ist, muss der Verursacherden Geschädigten persönlich kontaktieren oder die Polizei rufen. Von dpa


Fr., 16.11.2018

Unterschrift im Messprotokoll Freispruch für zu schnellen Fahrer wegen Formfehler

Ein Polizist hält im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung einen Autofahrer an.

Wer mit zu hoher Geschwindigkeit im Straßenverkehr erwischt wird, muss mit einer Strafe rechnen. Ein Formfehler bei der Protokollierung durch die Polizei kann dies aber verhindern. Das zeigt ein Urteil des Amtsgerichts Dortmund. Von dpa


Fr., 09.11.2018

Urteil Auf Gegenspur überholt - Wer haftet bei Unfall?

Beim Links Überholen einer im Stau stehenden Fahrzeugkolonne sollten Autofahrer besonders umsichtig und langsam fahren.

Jeder ist froh, wenn er weiß, wie er einen Stau gerade so noch rechtzeitig umfahren kann. Beim Überholen einer Fahrzeugkolonne ist aber größte Vorsicht geboten. Sonst kann es im Schadensfall zu einer Mitschuld kommen. Von dpa


Fr., 02.11.2018

Gerichtsurteil Geschädigter darf Auto gemäß Gutachten reparieren lassen

Ein Geschädigter darf sein Auto gemäß Gutachten reparieren lassen. Die Versicherung der Gegenseite muss die Kosten tragen.

Bei Autoreparaturen nach einem unverschuldeten Unfall muss die gegnerische Versicherung alle im Sachverständigengutachten aufgeführten Posten begleichen. Auch wenn diese technisch nicht nötig waren. Von dpa


Fr., 26.10.2018

Gerichtsurteil Fahrer bremst für eine Taube: Wer haftet für Auffahrunfall?

Ein Autofahrer bremst für eine Taube und verursacht einen Auffahrunfall. Wer haftet?

Bei einem Auffahrunfall haftet in der Regel der Auffahrende. Doch was ist, wenn jemand für eine Taube bremst? Besteht dann überhaupt ein zwingender Grund zu bremsen? Von dpa


Mi., 24.10.2018

BGH stärkt Autokäufer Bei falschen Warnmeldungen Austausch des Neuwagens möglich

Haben Autokäufer bei falschen Warnmeldungen ein Recht auf den Umtausch des Neuwagens?

Eine falsche Warnmeldung im Auto verunsichert. Ist das Problem gravierend und nicht zu lösen, können Käufer von Neuwagen auf einen Austausch des Fahrzeugs pochen - allerdings nicht immer. Von dpa


Fr., 19.10.2018

Haftung vermeiden Nur wer sein Pedelec auf Zebrastreifen schiebt, hat Vorrang

Pedelec-Fahrer müssen vor dem Überqueren eines Zebrastreifens absteigen, damit sie Vorrang gegenüber einem Auto haben, urteilte das Oberlandesgericht Hamm.

Auf einem Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrang gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Fahrrad- und auch Pedelec-Fahrer müssen daher absteigen, damit auch sie Vorrand haben. Das kann bei einem Unfall für die Haftungsfrage entscheidend sein. Von dpa


Fr., 12.10.2018

Urteil MPU für deutsche Fahrerlaubnis mit EU-Führerschein umgehbar

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: EU-Bürger mit festem Wohnsitz in Deutschland können sich ihren ausländischen Führerschein in Deutschland ohne MPU umschreiben lassen.

Bei Alkohol am Steuer droht in Deutschland auch EU-Bürgern eine Strafe. Allerdings können sie beim Umschreiben ihres ausländischen Führerscheins die sonst notwendige Medizinisch-Psychologische Untersuchung umgehen, wie ein Urteil zeigt. Von dpa


Fr., 05.10.2018

Erst schauen Fußgänger hat beim Überqueren der Straße Sorgfaltspflichten

Fußgänger müssen sich immer versichern, dass die Straße frei ist, bevor sie sie überqueren. Bei Unachtsamkeit können sie haften, wenn es zu einem Unfall kommt.

Fußgänger müssen sich beim überqueren der Fahrbahn immer davon überzeugen, dass niemand kommt. Für den Zusammenstoß mit einem Auto trägt er sonst die Verantwortung. Das zeigt ein Urteil des Oberlandesgericht Düsseldorf. Von dpa


Fr., 28.09.2018

Gesetz der Straße Bei Cannabiskonsum droht immer Führerscheinverlust

Wer Cannabis raucht, sollte sich anschließend nicht hinters Steuer setzen. Bestraft wird das Vergehen in der Regel mit dem Entzug der Fahrerlaubnis.

Cannabis macht fahruntüchtig. Deshalb droht Autofahrern, die die Droge konsumiert haben, der Führerscheinentzug. Ist die Fahrerlaubnisbehörde bereits informiert, lässt sich die Strafe nicht mehr abwenden. Von dpa


Fr., 21.09.2018

Urteil Nutzung von Autobahntoiletten muss nicht kostenlos sein

Auf Autobahnraststätten gibt es keinen Anspruch auf kostenlose Nutzung der Toilette. Wer nicht bezahlen will, kann zur nächsten öffentlichen Toilette fahren.

Wer auf einer Autobahn eine Toilette besuchen muss, findet auf Raststätten Abhilfe. Einen Anspruch auf kostenlose Nutzung gibt es aber nicht. Warum, zeigt ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz. Von dpa


Fr., 14.09.2018

Zweimal angefahren Betrunkener Fußgänger haftet bei Unfall allein

Wer betrunken auf die Fahrbahn gerät, kann als Unfallopfer nicht die Fahrer haftbar machen.

Fußgänger sind zwar im Straßenverkehr schutzlos, doch auch sie tragen für ihr Fehlverhalten die Verantwortung. Das zeigt ein Fall aus Jena. Ein betrunkener Mann geriet auf eine Landstraße, wo ihn zwei Autos erfassten. Eine Mitschuld der Fahrer stritt das Gericht ab. Von dpa


Fr., 07.09.2018

Stop-and-go Vorfahrt an der Autobahnauffahrt kann sich ändern

Wer hat hier Vorfahrt? Bei Stop-and-go-Verkehr an der Autobahn-Auffahrt gilt das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Normalerweise müssen Autos, die auf die Autobahn auffahren, auf den Verkehr der rechten Spur Rücksicht nehmen. Doch es gibt Ausnahme-Situationen. Welche das sind, zeigt sich in einem Fall vor dem Oberlandesgerichts Hamm. Von dpa


Do., 06.09.2018

EuGH-Urteil Auch nicht genutzte Fahrzeuge müssen versichert werden

Fahrzeughalter sind verpflichtet, eine Kfz-Haftpflicht abzuschließen, auch wenn das Auto nur in der Garage steht.

In der EU ist eine Kfz-Haftpflicht für alle Halter von Kraftfahrzeugen Pflicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Fahrzeug überhaupt genutzt wird. Das bekräftigt ein Urteil des EuGH. Von dpa


Fr., 31.08.2018

Handy am Steuer Telefon beim Fahren in die Hand nehmen gilt als Nutzung

Die Nutzung des Handys am Steuer ist verboten. Strafen drohen selbst dann, wenn Autofahrer das Telefon bloß in die Hand nehmen.

Das Handy stellt für Autofahrer eine gefährliche Ablenkung dar. Deswegen ist die Nutzung am Steuer verboten. Doch wie werten es Gerichte, wenn Fahrer das Gerät lediglich in der Hand halten? Von dpa


Di., 28.08.2018

1800 Euro Strafe Autofahrer wegen Behinderung der Rettungskräfte verurteilt

Wer Rettungskräfte von ihrem Einsatz abhält, macht sich strafbar. Ein Autofahrer, der Retter eines kleinen Jungen gestört hat, muss nun 1800 Euro Strafe zahlen.

In einer Kita bricht ein Junge zusammen. Rettungskräfte wollen das Kind wiederbeleben. Ein Pkw-Fahrer beschimpft sie, weil der Einsatzwagen sein Auto blockiert. Ein anderer Mann bewirft Helfer mit Böllern. Fälle, über die nun Berliner Richter zu entscheiden haben. Von dpa


Di., 28.08.2018

Empfindliche Strafen Beleidigungen am Steuer sind teuer

Wird man für eine Beleidigung verurteilt, hängt die Höhe der Strafe vom monatlichen Einkommen ab.

Jeder ärgert sich mal über das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer. Übertreibt man es aber mit seiner Kritik, drohen empfindliche Strafen. Juristisch gesehen handelt es sich bei Beleidigungen nämlich um Straftaten. Von dpa


Fr., 24.08.2018

Warnblinker nicht gesetzt Busfahrer haftet nach Unfall bei Ausstieg mit

Busfahrer haben eine vertragliche Schutzpflicht gegenüber den Fahrgästen.

Hält ein Bus schon vor der Haltestelle um die Mitfahrenden aussteigen zu lassen, muss er die Warnblinker einschalten, um den Verkehr zu warnen. Ansonsten trägt er bei einem Unfall beim Ausstieg eine Mitschuld. Von dpa


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