Fr., 16.03.2018

Urteil Raser-Fahrverbot bleibt trotz freiwilliger Schulung bestehen

Zu häufige Geschwindigkeitsüberschreitungen ziehen ein Fahrverbot nach sich. Um dieses kommen die Raser auch dann nicht herum, wenn sie freiwillig an einer verkehrspsychologischen Schulung teilnehmen.

Auf viele Verkehrsverstoße droht lediglich ein Bußgeld. Auf überhöhte Geschwindigkeit kann aber ein Fahrverbot folgen. Wurde es einmal verhängt, haben es Raser schwer, die Strafe noch zu verhindern. Eine freiwillige Schulung reicht dafür zumindest nicht. Von dpa

Fr., 09.03.2018

Verkehrsrecht Ohne erkennbaren Fremdschaden keine Unfallflucht

Das Landgericht Schweinfurt urteilte zugunsten des Autofahrers.

Normalerweise darf man nach einem Unfall den Ort des Geschehens nicht verlassen. Anders sieht es aus, wenn kein Fremdschaden entstanden ist. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Schweinfurt. Von dpa


Mo., 05.03.2018

Schadensminderungspflicht Wenigfahrer haben nach Unfall keinen Mietwagen-Anspruch

Auch wenn nach einem unverschuldeten Unfall das eigene Fahrzeug vorläufig nicht mehr genutzt werden kann, haben Wenigfahrer keinen Anspruch auf einen Mietwagen.

Weit verbreitet ist der Glaube, dass Unfallverursacher für Mietwagenkosten aufkommen müssen, die dem Geschädigten während der Werkstattzeit entstehen. Doch über allem stehen die Gebote der Schadensminderung und Wirtschaftlichkeit, zeigt ein aktuelles Urteil. Von dpa


Fr., 02.03.2018

Verkehrsrecht Gefühlsmäßige Schätzung der Rotlichtphase reicht nicht

Wie lange die Ampel auf Rot steht, muss eindeutig belegt werden.

Wichtiges Urteil für Rotlichtsünder: Der Zeitraum der Ampelphase muss eindeutig belegt werden. Eine Schätzung der Polizei genügt für einen «qualifizierten Rotlichtverstoß» nicht aus. Von dpa


Fr., 23.02.2018

Gesetz der Straße Transportkosten gehören zum Schadenersatz

Im Rahmen eines Schadenersatzes dürfen nicht die Transportkosten wegfallen.

Eine Versicherung darf nicht die Verbringungskosten nach einem Unfall kürzen. Das zeigt ein Fall, bei dem sich Unfallopfer und gegnerische Versicherung um die Transportkosten des Autos zur Werkstatt stritten. Von dpa


Do., 22.02.2018

Recht im Verkehr Werbeschild an der Straße braucht kein Extraschutz für Biker

Ein Gericht urteilte über Werbeschilder an der Straße.

Werbeschilder in Straßennähe dürfen die Verkehrsteilnemher nicht gefährden. Doch welche Kriterien muss ein Reklameschild erfüllen, damit bei einem Unfall kein Anspruch auf Schadenersatz besteht? Mit dieser Frage beschäftigte sich das Oberlandgericht Hamm. Von dpa


Fr., 16.02.2018

Einmal zu wenig geschaut Fußgängerin haftet bei Unfall mit zu schnellem Motorrad

Fußgänger sollten lieber zweimal nach dem Verkehr schauen, wenn sie die Fahrbahn überqueren.

Wer über die Straße gehen will, muss vorher nach links und rechts sehen. Das lernt man schon als Kind. Doch das reichte für eine Schadenersatzklage vor Gericht aber nicht. Von dpa


Fr., 09.02.2018

Gerichtsurteil 14-Jährige läuft auf Straße: Autofahrer muss nicht mithaften

Jugendliche ab 14 Jahren sind laut Gesetz keine Kinder mehr. Sie sind für ihre Sicherheit im Straßenverkehr mitverantwortlich.

Jugendliche ab 14 Jahren sind für ihre Sicherheit im Straßenverkehr mitverantwortlich. Sie müssen beim Überqueren der Fahrbahn auf den Verkehr achten. Tun sie dies nicht und werden angefahren haben sie keinen Anspruch auf Schadenersatz. Von dpa


Fr., 02.02.2018

Nicht auf Wegerecht pochen Rettungswagen-Fahrer haftet trotz Blaulicht und Martinshorn

Auch bei eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn darf ein Rettungswagen-Fahrer nicht auf sein Wegerecht pochen.

Erklingt im Straßenverkehr das Martinshorn, müssen alle Verkehrsteilnehmer den Weg frei machen. Aber dürfen Fahrer von Rettungsfahrzeugen deswegen völlig rücksichtslos durch den Verkehr brausen? Mit dieser Frage hat sich ein Gericht beschäftigt. Von dpa


Do., 01.02.2018

Gerichtsurteil Wer zahlt Schaden durch Gebläsebalken in Waschanlage?

Ein defekter Sensor am Gebläsebalken verursacht Schaden. Der Autofahrer kann Ansprüche gegenüber dem Hersteller der Waschanlage geltend machen

Der Gebläsebalken einer Waschanlage knallt gegen die Frontscheibe eines Autos. Wer jetzt denkt, das ist ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Betreibers, der irrt. Denn die will dafür nicht aufkommen. Von dpa


Fr., 26.01.2018

Geringere Strafe Rotlichtverstoß an sich hebenden Bahnschranken

Solange am Bahnübergang Rot leuchtet, müssen die Fahrer warten. Wer diese Regel jedoch bei sich hebenden Schranken missachtet, kommt relativ glimpflich davon.

Am Bahnübergang zu warten, ist lästig. Deswegen fahren manche schon dann drüber, wenn sich die Schranken erst zu heben beginnen. Das ist zwar trotzdem ein Rotlichtverstoß, doch die Verkehrssünder kommen besser weg. Von dpa


Mo., 22.01.2018

Ein Zettel reicht nicht Nach Parkrempler die Polizei rufen

Ein Zettel an der Windschutzscheibe genügt nicht. Auch wer nach einem Rempler eine Nachricht hinterlässt, begeht Unfallflucht.

Ein unachtsamer Moment, schon ist es passiert: Beim Ausparken ist man gegen ein anderes Auto geschlittert. Bei schlechter Sicht im Schnee oder glatten Straßen kann es schnell zu so einem Blechschaden kommen. Wie reagieren Autofahrer dann richtig? Von dpa


Fr., 19.01.2018

Fahrgast gestürzt Schadenersatz-Klage: Busfahrer auf Handicap hinweisen

Geh- oder sehbehinderte Menschen sollten im Bus vorne einsteigen und den Busfahrer über ihr Handicap informieren.

Busfahrer müssen Rücksicht auf geh- oder sehbehinderte Passagiere nehmen. Doch er muss von ihnen wissen. Das ist ein wichtiger Fakt, wenn jemand Schadenersatz nach einem Sturz einklagen will. Von dpa


Fr., 12.01.2018

Gesetz der Straße Kind steigt früher aus Bus aus: Mitverschulden bei Unfall

Auch ein Kind kann an Unfällen eine Mitschuld tragen - etwa wenn es hinter einem Bus unachtsam auf die Fahrbahn läuft.

Autofahrer müssen damit rechnen, dass Kinder im Straßenverkehr auch mal unaufmerksam sind. Das heißt aber nicht, dass Erwachsene an Unfällen immer die Alleinschuld tragen. Bei älteren Kindern setzen Gerichte ein Gefahrenbewusstsein voraus. Von dpa


Di., 09.01.2018

Platz machen Autofahrer muss Räumfahrzeug ausweichen

Ein Räumfahrzeug kann über die Straßenmitte hinausragen. Entgegenkommende Autofahrer müssen weit genug ausweichen.

Auch wenn der Autofahrer seine Spur nicht verlassen hat, kann er bei einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Räumfahrzeug zur Verantwortung gezogen werden. Denn hier gilt besondere Vorsicht, wie ein Urteil zeigt. Von dpa


Fr., 05.01.2018

Urteil Oberlandesgericht Radler müssen auf Radweg mit Hindernissen rechnen

Fahrradwege weisen häufig sichtbare Schäden auf. Die Fahrweise des Radfahrers muss sich deshalb den Gegebenheiten anpassen. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht bei Sturz nicht.

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichtes Hamm müssen Radfahrer mit offenen Augen und gefahrenbewusst den Radweg benutzen. Sichtbare Unebenheiten und Hindernisse wie Bahnschienen müssen mit Vorsicht überfahren werden. Von dpa


Fr., 29.12.2017

Recht im Verkehr Parkplatzunfall: Haupthaftung beim unerwarteten Manöver

Autofahrer müssen auf einem Parkplatz ein Manöver so ausführen, dass die anderen Verkehrsteilnehmer es als solches erkennen.

Auf Parkplätzen herrscht viel Verkehr, und es ist eng. Deswegen müssen die Fahrer hohe Sorgfalt an den Tag legen. Das gilt insbesondere bei Fahrmanövern, wie ein Urteil zeigt. Von dpa


Fr., 22.12.2017

Urteil Mehr als 10 km/h sind keine Schrittgeschwindigkeit mehr

Im verkehrsberuhigten Bereich ist Schrittgeschwindigkeit (4-7 km/h) das erlaubte Tempo.

Das Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg stellt klar: Die übliche Schrittgeschwindigkeit sind 4 bis 7 km/h. Schnelleres Fahren als 10 km/h sind nicht mehr im Gehtempo zu bewältigen. Von dpa


Fr., 15.12.2017

Verwaltungsgericht entscheidet Amphetamin: Fahrer muss unwissentlichen Konsum belegen

Drogen unwissentlich ins Getränk gemischt bekommen? Diese Behauptung muss laut Gerichtsurteil glaubhaft bewiesen werden.

Fahren unter Alkoholeinfluss ist ein absolutes No-Go. Mit Drogen im Blut in eine Verkehrskontrolle geraten, bedeutet ebenfalls Ärger mit der Polizei. Da helfen auch Ausreden nichts, wie ein Gerichtsurteil bestätigt. Von dpa


Fr., 08.12.2017

Nachweis entscheidend Anlieger frei: Autofahrer müssen Ziel angeben

Das Missachten des Anlieger-Frei-Schildes ist kein Kavaliersdelikt. Aufahrer müssen ihr Fahrtziel benennen können.

Bei vielen Autofahrern gilt es immer noch als Kavaliersdelikt: Schnell mal die Abkürzung durch eine Anliegerstraße nehmen und womöglich ein paar Minuten Fahrtzeit einsparen. Doch das kann teuer werden. Von dpa


Fr., 01.12.2017

Verkehrssicherheit Trotz Vorfahrt: Radler ohne Licht haftet bei Unfall mit

Radler ohne Licht sind eine Gefahr für sich und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Fahrradfahrer, die ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs sind, gefährden sich und die anderen Verkehrsteilnehmer erheblich. Ein fehlendes Licht am Drahtesel kann im Schadenfall teure Folgen nach sich ziehen. Von dpa


Mo., 27.11.2017

Wenn Anwohner handeln Blitzer-Attrappe gegen Raser im Vorgarten ist erlaubt

Sabine Liebrenz und ihr Mann Rainer haben in ihrem Vorgarten im Landkreis Gifhorn eine Blitzerattrappe aufgestellt.

Mit einem selbstgebauten Blitzer will ein Paar in Niedersachsen die Raserei vor dem eigenen Haus eindämmen. Der Plan scheint aufzugehen. Von dpa


Fr., 24.11.2017

Entschädigung nach Unfall Nutzungsausfall: Nicht vorhandenen Zweitwagen melden

Entschädigung nach Unfall: Nutzungsausfall: Nicht vorhandenen Zweitwagen melden

Nach einem Autounfall steht Opfern eine Entschädigung zu. Wichtig anzugeben ist, ob der Betroffene einen Zweitwagen besitzt. Denn das beeinflusst die Situation. Von dpa


Fr., 17.11.2017

Streit vor Gericht Unfall an durchgezogener Linie: Auffahrender hat Hauptschuld

Bei einem Auffahrunfall trägt der Auffahrende fast immer die Hauptschuld.

Autofahrer müssen zu jeder Zeit aufmerksam sein. Sie können nicht von einem typischen Verhalten ausgehen. Das heißt, auch wenn es auf einer Straße eine durchgezogene Mittellinie und Sperrfläche gibt, kann der «Vordermann» stark bremsen. Am Unfall ist dann der Auffahrende Schuld. Von dpa


Fr., 10.11.2017

Urteil Handy aus? Kontrolle am Steuer verboten

Das Handy sollte beim Fahren immer in der Tasche bleiben. Sonst drohen Geldstrafen.

Ablenkung birgt beim Autofahren eine Lebensgefahr. Deswegen ist es verboten, am Steuer mit dem Handy in der Hand zu telefonieren. Allerdings drohen Geldstrafen sogar schon bei kleinen Kontrollmaßnahmen. Von dpa


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