Computer
So kommen XP- und Vista-Nutzer günstiger an Windows 10

Rund 120 Euro müssen Windows XP- und Vista-Nutzer für das neue Windows 10 ausgeben. Dagegen wird es Usern mit einer neueren Version geschenkt. Doch so viel Geld müssen sie gar nicht ausgeben. Experten kennen einen Trick.

Dienstag, 23.06.2015, 14:06 Uhr

Wer nicht die volle Lizenzgebühr für Windows 10 ausgeben will, muss einen kleinen Umweg gehen.
Wer nicht die volle Lizenzgebühr für Windows 10 ausgeben will, muss einen kleinen Umweg gehen. Foto: Microsoft Deutschland GmbH

München (dpa/tmn) - Ende Juli will Microsoft das neue Windows 10 veröffentlichen. Nutzt man noch das ältere Windows XP oder Windows Vista, würde bei einem Upgrade die volle Lizenzgebühr von rund 120 US-Dollar (105 Euro) fällig. Doch so viel muss man gar nicht ausgeben.

Wenn der eigene Rechner leistungsfähig genug ist, können Nutzer von XP und Vista günstiger an ein frisches Windows kommen, berichtet «Chip.de» . Dazu muss der Rechner zunächst auf Windows 7 umgestellt werden. Das weit verbreitete System gibt es ab rund 30 Euro im Handel. Mit dem 2009 veröffentlichten System ist der kostenlose Umstieg auf Windows 10 möglich.

Laut Microsoft benötigt ein Computer für Windows 10 mindestens einen Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz, 1 Gigabyte Arbeitsspeicher (zwei für die 64-Bit-Version) und etwa 20 Gigabyte Festplattenspeicher.

Tester bekommen Betriebssystem gratis

Nutzer von Windows 7 und 8 können kostenlos auf die Version 10 des Betriebssystems aktualisieren. Wer noch Windows Vista oder XP auf dem Rechner hat, muss hingegen eine Lizenz kaufen - es sei denn, er wird und bleibt Tester (Insider) des neuen Windows 10. Dann muss er aber auch nach der Veröffentlichung des neuen Microsoft-Betriebssystems am 29. Juli immer weiter mit der jeweils aktuellsten Vorabversion (Preview Build) arbeiten und akzeptieren, dass etwa Fehler aufgezeichnet und an Microsoft gesendet werden.

Die jeweilige Vorabversion kann außerdem unter Umständen Fehler enthalten oder nicht so stabil laufen wie erhofft. Dieses Risiko lässt sich aber beim Anmelden durch Auswahl des Bezugs der Updates über den sogenannten Slow-Ring minimieren. Denn dann sind die Vorabversionen zumindest schon einmal von Nutzern im sogenannten Fast-Ring getestet worden, und die gröbsten Fehler dürften ausgebügelt sein.

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