Digitalisierung
Die digitale Revolution

Digitalisierung, Industrie 4.0, digitale Revolution – diese Begriffe stehen für den wohl größten technischen Fortschritt in der Geschichte des Menschen. In unserem Alltag manifestiert er sich in Geräten wie dem Smartphone. Dieses Mobiltelephon hat es geschafft viele Funktionen zu vereinen und dadurch viele Geräte überflüssig zu machen. In Privatleben ist die Digitalisierung also längst angekommen, doch welche Auswirkungen hat sie auf ein Unternehmen?

Donnerstag, 19.04.2018, 06:10 Uhr aktualisiert: 19.04.2018, 08:15 Uhr
Digitalisierung: Die digitale Revolution
Foto: Alexander Supertramp

Was meint Digitalisierung?

Jeder verwendet den Begriff Digitalisierung, dabei ist nicht immer klar, was damit genau gemeint ist. In seiner ursprünglichen Bedeutung ist damit schlicht die Umwandlung von analogen Ressourcen in ein digitales Format gemeint. Wenn zum Beispiel ein Konzert gespielt wird, ist dies analog, wenn es jedoch aufgenommen wird, wird daraus ein digitales Format.

Dieser Fall ist aber nur ein simples Beispiel für Digitalisierung. In der Praxis geht die Entwicklung noch viel weiter. Durch Smartphone und Tablet-PC können Menschen ihr gesamtes Leben vernetzen und via Facebook und anderen sozialen Netzwerken mit Freunden und Familie teilen.

Digitalisierung – Chance und Herausforderung für Unternehmen

Auch vor dem Business-Bereich hat die digitale Revolution nicht Halt gemacht. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen ihre Arbeitsabläufe vereinfachen. Die meisten großen Unternehmen sind bereits auf den Zug aufgesprungen, besonders im Bereich der kleinen und mittelständischen Betriebe gibt es aber noch Nachholbedarf. Sie drohen auf der Strecke zu bleiben, wenn sie sich nicht an die aktuellen Entwicklungen anpassen .

Die Umstellung auf digitale Arbeitsabläufe ist ein anstrengendes Unterfangen, das jedes Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Aus diesem Grund scheuen viele Betriebe davor zurück, Geschäftsabläufe zu digitalisieren. Hinzu kommt, dass die Anschaffung von Softwarelösungen zunächst für Kosten sorgen kann. Wer sich aber darauf einlässt, kann sich letztlich über Kosten- und Zeitersparnisse freuen.

In diesen Bereichen macht die Digitalisierung für Unternehmen Sinn

Die Digitalisierung kann von Unternehmen auf verschiedene Art und Weise umgesetzt werden. Am besten ist es, alle Prozesse einer gründlichen Analyse zu unterziehen. Die Bereiche, in denen das meiste Potential steckt, werden dann zuerst digitalisiert. Das können beispielsweise die folgenden sein:

  • Unternehmenssoftware: Mit Unternehmensprogrammen kann zum Beispiel die gesamte Buchhandlung oder andere Bereiche geregelt werden. Das spart Zeit, weil die benötigten Daten lediglich in die Formatvorlagen eingegeben werden müssen.
  • ERP-Systeme: Unter ERP (= Enterprise Ressource Planning) versteht man die Planung von Produktionsfaktoren wie Werkstoffe, Personal und Betriebsmittel. Das System hilft der Unternehmensführung dabei, alle Ressourcen zentral zu steuern und so Arbeitsabläufe zu optimieren. Weitere Informationen über verschiedene ERP-Systeme bietet dieses Online-Portal .
  • Soziale Netzwerke: Ein recht einfaches, aber effektives Mittel ein Unternehmen digitaler zu gestalten, sind soziale Netzwerke. Radio-, Fernseh- und Printwerbung sind effektive Werbeträger, durch Facebook, Instagram und Co. erreichen Unternehmen jedoch eine noch breitere Zielgruppe. Daher macht es Sinn, einen Account in einem sozialen Netzwerk zu pflegen, auf dem regelmäßig Updates über Neuigkeiten und Aktionen geteilt werden.
  • Nutzung der Cloud: Die Cloud ist ein hervorragendes Mittel, Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens zu vereinfachen. Einmal in der Cloud gespeicherte Daten können von allen Mitarbeitern eingesehen und bearbeitet werden. Dies ist besonders nützlich, um auf Geschäftsreisen auf Daten zuzugreifen.

Das muss die Geschäftsführung mitbringen

Die Digitalisierung sollte niemals wegen der Digitalisierung an sich stattfinden. Vielmehr sollte der Unternehmer sich fragen, in welchen Bereichen sich sein Betrieb verbessern und wie das Digitalisieren von Prozessen dabei helfen kann. Der Unternehmer selbst sollte die Bereitschaft mitbringen, neue Techniken und Ideen umzusetzen. Dafür sind das Arbeiten mit neuen Medien und die Motivation, sich ständig weiterzubilden, unerlässlich. Nur wer sich selbst mit den Techniken der Industrie 4.0 auskennt, findet Mittel und Wege diese in der eigenen Firma umzusetzen

Gleichzeitig sollte die Geschäftsführung bereit sein, auch den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich im digitalen Bereich weiterzuentwickeln . Das gilt insbesondere für die Abteilungsleiter, denn ein Merkmal eines digital geprägten Unternehmens ist die dezentrale Führung. Das bedeutet, dass Projektleiter auf Probleme schnell reagieren können und dürfen, ohne die Geschäftsführung vorher um Erlaubnis zu fragen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Mitarbeiter genau mit ihren Ressourcen auskennen und wissen, was sie verantworten können und was nicht.

Fazit

Die digitale Revolution schreitet unaufhörlich voran. Besonders für Unternehmen ist es wichtig, auf diesen Zug aufzuspringen, denn ansonsten können sich erhebliche Wettbewerbsnachteile ergeben. Wie die Digitalisierung umgesetzt wird, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Der Geschäftsführer sollte daher zunächst prüfen, in welchen Bereichen es Sinn macht, Geschäftsabläufe zu digitalisieren. Eine Grundvoraussetzung dafür, den technischen Fortschritt zu nutzen, ist die Bereitschaft, Neues zu lernen und sich stets weiterzuentwickeln.

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