Neue Browser-Version
Mozilla Firefox soll besser vor Tracking schützen

Fast alle Internetportale arbeiten heutzutage mit Tracking-Cookies. Mozilla Firefox will den Nutzern jedoch mehr Kontrolle über sie geben. Deswegen enthält die neue Browserversion feinere Einstellungsoptionen.

Montag, 29.10.2018, 13:02 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 29.10.2018, 12:55 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 13:02 Uhr
Mit der neuen Firefox-Version 63.0 erhalten Nutzer mehr Kontrolle über Tracking-Cookies.
Mit der neuen Firefox-Version 63.0 erhalten Nutzer mehr Kontrolle über Tracking-Cookies. Foto: Mozilla Foundation

Berlin (dpa/tmn) - Der Browser Firefox soll Nutzern künftig mehr Kontrolle über Cookies und das damit verbundene Tracking geben. Das hat der Entwickler Mozilla in einem Blogeintrag zur Firefox-Version 63.0 erklärt.

Tracking-Cookies kennen Nutzer vor allem von der Werbung: Wer auf bestimmten Shopping-Seiten surft und vielleicht schon Dinge in den Warenkorb legt, sieht kurz darauf meist auch auf anderen Seiten nur noch Werbung für die zuvor besuchte Seite. Diese Technologie wird auch Cross-Site-Tracking genannt. Sie basiert auf Cookies - kleinen Dateien, die der Browser auf dem Rechner ablegt, um sich zum Beispiel zu merken, dass man auf einer Seite bereits eingeloggt ist.

Bisher war es Nutzern von Firefox in den Datenschutz-Einstellungen bereits möglich, Cookies von Drittanbietern komplett zu blockieren. Mit der Version 63.0 können sie das genauer tun: Zur Auswahl gibt es die Unteroption «Elemente zur Aktivitätenverfolgung» und die weitergehende «Alle Cookies von eingebetteten externen Inhalten». Dadurch kann es passieren, dass bestimmte Seitenelemente nicht mehr richtig angezeigt werden - in diesem Fall können Nutzer über das Info-Symbol neben der Adresszeile die Blockierung der Seite aufheben.

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