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Digitales
FAKTENCHECK SMARTPHONE - WIE ANFÄLLIG SIND NEUE GERÄTE?

Größerer Bildschirm, schärfere Kamera, schnellerer Prozessor - der Leistungsumfang neuer Smartphones wird kontinuierlich verbessert. So auch beim Smartphonehersteller Apple. Auf dem vergangenen Special Event der bekannten Marke wurde kürzlich die neue Generation des iPhones vorgestellt - das neue iPhone 11. 

Freitag, 27.09.2019, 12:55 Uhr aktualisiert: 27.09.2019, 13:02 Uhr
Digitales: FAKTENCHECK SMARTPHONE - WIE ANFÄLLIG SIND NEUE GERÄTE?
Foto: friendsurance

Die Liste der Smartphone-Hersteller in Deutschland ist lang: Ob Senioren-, Outdoor- oder Hightech-Smartphones - das Angebot umfasst Geräte unzähliger Anbieter mit verschiedenster Ausstattung und einer ebenso weiten Preisspanne. 

Wer sich mit den Basisfunktionen wie Telefonieren und SMS begnügt, kann sich die günstigsten Handymodelle schon für einen Neupreis von etwa 10 Euro sichern. Den Preisen nach oben sind dabei kaum Grenzen gesetzt. 

Für Hightech-Smartphones reichen sie inzwischen bis in den vierstelligen Bereich - so auch beim neuen iPhone 11 Pro, das seit dem 20.09.2019 für einen stolzen Einführungspreis von 1.149 Euro erhältlich ist.

SAMSUNG , APPLE UND HUAWEI HABEN DIE NASE VORN

Trotz der weitreichenden Markenvielfalt wird der Markt ganz eindeutig von drei großen Herstellern dominiert: Samsung, Apple und Huawei. Zusammen machen diese drei 86% des Marktanteils aller Smartphones in Deutschland aus.
Auch im Hinblick auf die Anzahl abgeschlossener Handyversicherungen finden sich laut Zahlen des Handyversicherungsanbieters Friendsurance die drei Marken Samsung, Apple und Huawei an der Spitze wieder. Mit einem Unterschied jedoch: 

Obwohl der Anteil der Samsung-Geräte auf dem deutschen Markt insgesamt größer ist, werden die meisten Handyversicherungs-Policen bei Friendsurance für Smartphones von Apple abgeschlossen.

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Foto: friendsurance

Handys der Marken Samsung, Apple und Huawei sind nicht nur am meisten verbreitet, sie führen auch die Liste der reparaturanfälligsten Smartphones an. Ist das Gerät einmal defekt, ist der Reparaturaufwand in der Regel sehr hoch: Denn während man bei vielen älteren Geräten problemlos den Akku selbst austauschen konnte, lassen sich Hightech-Smartphones oftmals nur noch mit einem Spezialwerkzeug öffnen – und dafür ist ein Fachmann nötig. Reparaturen in Eigenregie sollten nicht unternommen werden, denn hier bleiben oft unschöne Kratzer am Gehäuse zurück – zudem läuft man Gefahr, bei einem eigenmächtigen Eingriff den Anspruch auf eine Versicherungsleistung zu verlieren.

SCHÜTZEN SIE IHR DISPLAY!

Damit es gar nicht erst soweit kommt, lohnt es sich, das teure Gerät zu schützen - hierfür gibt es auf dem Markt bereits zahlreiche Schutzmaßnahmen für das Smartphone in vielen verschiedenen Formen und Farben - von Schutzfolie für das Display, über stylische Handyhüllen oder sogar einen Handy-Airbag. Und diese sehen neben dem persönlichen Touch, den sie Ihrem Handy geben, nicht nur schön aus, sondern können Ihnen zudem einige Sorgen ersparen – denn Handys mit Schutzmaßnahmen haben nur halb so viele Schäden  zu verzeichnen wie Smartphones ohne Schutzhülle und Co.

Geräte von Apple und Samsung schneiden hier aufgrund ihrer hochwertigen Verarbeitung in Sachen Stabilität besonders gut ab - ein Schaden ist hier auch bei Handys ohne Schutzhülle unwahrscheinlicher, nur um 1,7 bzw. 1,6 mal wahrscheinlicher als bei Handys mit Hülle - geringer als im Durchschnitt aller Modelle, wo die Quote bei 2,1 liegt. 

Betrachtet man die Anzahl der tatsächlichen Schäden im Vergleich zu den bestehenden Versicherungspolicen, so haben Nutzer von iPhones 19,5% geringere Schadensmeldungen als Nutzer von Samsung-Geräten, wie die Zahlen von Friendsurance zeigen.

MIT BILDSCHIRMGRÖßE STEIGT AUCH SCHADENSANFÄLLIGKEIT

Einer von vier Kunden meldet innerhalb des ersten Jahres nach Abschluss einer Handyversicherung einen Schaden. Bei einem Großteil handelt es sich dabei um Displayschäden. Diese sind damit nicht nur die häufigste, sondern - abgesehen vom kompletten Verlust des Handys bei Diebstahl -  auch die teuerste Schadensart.

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Foto: friendsurance

Die Bildschirme werden bei neueren Smartphonemodellen immer größer – das macht die Nutzung von Multimediafunktionen, z.B. das Streamen von Videos, zwar zum Genuss, doch liegen die Geräte dadurch auch nicht mehr so gut in der Hand. So landen die Geräte öfter auf dem Boden - und schon ziehen sich riesige Kratzer über den Bildschirm. Auch kommt es beim Hinsetzen schneller zu Displaybrüchen, wenn das Handy in der Hosentasche herumgeführt wird.

Die erhöhte Anfälligkeit für Sturzschäden zeigt sich vor allem bei den “Plus” Modellen des iPhones, die sich durch ein besonders großes Display von den übrigen iPhone Modellen hervorheben. So rutscht das XL-Smartphone “iPhone 7 Plus” fast doppelt so häufig aus der Hand wie sein kleinerer Counterpart, das “iPhone 7”.
Der Anstieg von Displaybrüchen bei neueren Smartphonemodellen wirkt sich dadurch auch direkt auf den Geldbeutel aus: Denn mit den steigenden Einführungspreisen schnellen auch die Reparaturkosten für das Smartphonedisplay in die Höhe. Allein vom iPhone 8 zum Nachfolgemodell iPhone X stiegen sie um rund 80% an.
Vor allem iPhone Kunden entscheiden sich daher häufig für eine Handyversicherung. Über die letzten Jahre betrachtet blieben die Preise für Handyversicherungen - zum Vorteil der Kunden - auch relativ konstant, während die Einführungspreise für Smartphones weiter ansteigen.  

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Foto: friendsurance

BEGEHRTES DIEBESGUT

Doch nicht nur bei Apple-Fans ist das iPhone beliebt - auch Langfinger schlagen bei den hochwertigen Geräten leider gerne zu. Das zeigt sich auch deutlich in den Zahlen - laut Versicherungsdaten ist die Anzahl der regulierten Diebstähle bei iPhones um 61% höher als bei Samsung-Geräten. Besonders schmerzhaft ist dabei nicht nur der materielle Verlust, sondern auch die Gefahr, dass die persönlichen Daten in fremde Hände gelangen. Auch wenn man durch die Services von Apple auch von extern das Handy sperren und so zumindest seine persönlichen Daten vor unbefugtem Zugriff schützen kann - das teure Gerät selbst erhält man in den seltensten Fällen zurück.

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Foto: friendsurance

NEUES HANDY GEFÄLLIG?
Doch auch wenn das Handy nicht durch Fremdeinwirkung abhanden kommt, werden Smartphones durchaus von ihrem Besitzer ausgetauscht – und das regelmäßig. Im Schnitt werden Smartphones nicht länger als zwei bis drei Jahre  benutzt bis ein neueres Modell her muss.

Ausschlaggebend bei der Neuanschaffung sind hier vor allem Kriterien wie eine möglichst lange Akkulaufzeit, steigende Leistung und Kamera-Qualität, die sich mit jedem neuen Modell stetig verbessern.

Dabei wird tief in die Tasche gegriffen, um ein Gerät mit der neuesten Ausstattung und Technologie zu besitzen: Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstitutes Mafo ist rund ein Drittel der Befragten bereit, über 400 Euro für ein neues Gerät zu investieren. Eine Umfrage in Deutschland zeigt, daß die deutsche Bevölkerung prinzipiell sogar bereit wäre 28,6% Ihres Einkommens für Handy und Smartphone auszugeben.

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