Browser-Sicherheit
Firefox-Add-ons kommen an die Leine

Mit ihrer Installation gibt man Browser-Erweiterungen immer einen Vertrauensvorschuss. Das genügt aber nicht, hat der Firefox-Entwickler Mozilla nun entschieden: Kontrolle ist besser.

Montag, 04.11.2019, 14:46 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 14:52 Uhr
Änderung bei Firefox: Der Browser wird in seiner Version 74 vom März 2020 an kein sogenanntes Sideloading von Add-ons mehr ermöglichen.
Änderung bei Firefox: Der Browser wird in seiner Version 74 vom März 2020 an kein sogenanntes Sideloading von Add-ons mehr ermöglichen. Foto: Robert Günther

Berlin (dpa/tmn) - Wenn Browser-Erweiterungen selbst noch andere Erweiterungen installieren, bezeichnen Experten das als Sideloading. Wegen der damit verbundenen grundsätzlichen Sicherheitsrisiken verbietet der Firefox-Entwickler Mozilla das Sideloading nun aber der Browser-Version 74, die im März 2020 veröffentlicht werden soll.

Denn per Sideloading gelangt nicht nur immer wieder Schadsoftware auf Rechner, erklärt das Unternehmen. Auch bei seriösen Installationen von Add-ons durch Add-ons hätten Nutzer später das Problem, die via Sideloading installierte Erweiterungen nicht wie andere im Add-ons-Manager des Firefox-Browsers deinstallieren zu können.

Damit Nutzer gewünschte oder gewollte Sideload-Erweiterungen im März 2020 nicht verlieren, gibt es einen Zwischenschritt. Im Firefox 73, der im Februar 2020 kommen soll, werden mögliche Sideload-Add-ons ausgelesen und dem Nutzer angezeigt. Dieser kann dann entschieden, ob er sie regulär installieren oder aber entfernen lassen möchte.

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