Datenleck beim App-Anbieter
Aptoide-Nutzer müssen Passwort ändern

Wenn Anmeldedaten für einen Dienst durchs Netz geistern, dann ist Gefahr in Verzug. Beim App-Store Aptoide ist das gerade der Fall - Nutzerinnen und Nutzer sollten rasch handeln.

Dienstag, 21.04.2020, 17:44 Uhr aktualisiert: 21.04.2020, 17:52 Uhr
Aptoide für Apps auf das Android-Smartphone genutzt? Dann fix das Passwort ändern.
Aptoide für Apps auf das Android-Smartphone genutzt? Dann fix das Passwort ändern. Foto: Zacharie Scheurer

Lissabon/Berlin (dpa/tmn) – Dem Android-App-Store Aptoide sind 20 Millionen Log-in-Datensätze abhanden gekommen. Angreifer haben nach Angaben der Betreiber die von Kundinnen und Kunden zur Anmeldung genutzte E-Mail-Adresse sowie das verschlüsselte Anmeldepasswort abgegriffen, teilt Aptoide mit, dessen Anwendung als Alternative zu Googles Play Store genutzt werden kann.

Nach Angaben des Datenleck-Dienstes « Have I been pwned? » sind die Datensätze inzwischen auch im Internet aufgetaucht und in die Datenbank des Dienstes eingepflegt worden. Dort können Nutzerinnen und Nutzer von Aptoide anhand ihrer Mail-Adressse herausfinden, ob sie betroffen sind oder nicht.

Betroffene sollten ihr Aptoide-Passwort sofort ändern – zumal die vom App-Store gewählte Verschlüsselung laut «Have I been pwned?» schwach und unsicher ist. Und wer das Aptoide- Passwort auch noch für andere Dienste nutzt, muss es natürlich auch dort überall ändern – und am besten neue, für jeden Dienst individuelle Passwörter vergeben.

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