Vorsicht Phishing
Betrüger locken mit falschen Corona-Hilfen

Wer ein Antragsformular für Coronahilfen im E-Mail-Postfach findet, sollte dieses in keinem Fall öffnen. Dahinter steckt eine Betrugsmasche.

Freitag, 27.11.2020, 16:13 Uhr aktualisiert: 27.11.2020, 16:16 Uhr
Per E-Mail kursieren zur Zeit Antragsformulare für Coronahilfen. Diese sollte man nicht öffnen, da es sich um eine Betrugsmasche handelt.
Per E-Mail kursieren zur Zeit Antragsformulare für Coronahilfen. Diese sollte man nicht öffnen, da es sich um eine Betrugsmasche handelt. Foto: Franziska Gabbert

Berlin (dpa/tmn) - Sie locken mit einem Corona-«Weihnachtsbonus» oder «Überbrückungsgeld II»: Zur Zeit kursieren wieder Tausende Phishing-Mails mit einem falschen Antragsformular für Corona-Hilfen. Die Betrüger geben sich als EU-Mitarbeiter aus.

Die E-Mails sollten keinesfalls geöffnet werden, warnt die EU-Kommission . Dahinter steckten böswillige Akteure, die so an sensible Daten kleiner und mittlerer Unternehmen gelangen wollen. Betroffen seien vor allem T-Online-Nutzer, so die EU-Behörde. Die Deutsche Telekom hat Gegenmaßnahmen angekündigt.

Die Betrüger nutzen dafür nachgeahmte, bestehende, persönliche Mailadressen - im aktuellen Fall vom Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus. Bereits im Juli und Oktober waren ähnliche E-Mails von der betrügerischen Domain eu-coronahilfe.de verschickt worden. Diese ist inzwischen gesperrt.

In Deutschland werden Überbrückungshilfen für Unternehmen von Bund und Ländern gewährt und nicht direkt von der Europäischen Union . Informationen hierzu finden sich auf der von der Bundesregierung eingerichteten Webadresse ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

© dpa-infocom, dpa:201127-99-488963/3

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7698021?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F198%2F711292%2F711749%2F
Nachrichten-Ticker