Espressomaschinen
Kaffeegenuss vom Barista auch zu Hause

Schon seit Längerem geht Kaffeegenuss zuhause über den klassischen Filterkaffee hinaus. Espresso, Cappuccino und andere Spezialitäten werden mit den entsprechenden Maschinen selbst zubereitet und zur Freude von Gästen und der Familie serviert. Mit einer Espressomaschine lässt sich das italienische Kultgetränk problemlos auch in der heimischen Küche zubereiten.

Donnerstag, 06.04.2017, 04:04 Uhr

Espressomaschinen : Kaffeegenuss vom Barista auch zu Hause
Foto: Colourbox.de

Die Espressomaschinen als geniale italienische Erfindung für Genießer

Espresso ist nicht einfach nur ein stärkerer Kaffee, der in einem kleinen Tässchen mit einem Glas Wasser serviert wird. Von der Auswahl der Kaffeesorte über die Zubereitung und die Verwendung der richtigen Maschine weist das Kultgetränk einige Besonderheiten auf. Bei der Zubereitung von Espresso ist der Pumpdruck einer Maschine entscheidend für das Aroma und somit für den Genuss. Während Filterkaffeemaschinen weiches Wasser langsam durch den Filter tropfen lassen und so zum Ergebnis führen, basiert die Espressomaschine auf einem starken Druck von etwa 9 Bar und presst Aromen wie weitere Inhaltsstoffe aus dem Kaffeepulver. Genießer debattieren intensiv, ob eine Siebträgermaschine für die ausschließliche Zubereitung von Espresso oder ein Kaffeevollautomat mit Espresso-Funktion besser sind. Der Italiener Angelo Moriondo gilt als Erfinder der im 19. Jahrhundert patentierten Espressomaschine, doch einige Schriften beweisen, dass es bereits im Vorfeld Prototypen für die Zubereitung von Espresso gab.

Siebträgermaschine, Espressomaschine oder Espressoautomat?

Die Unterschiede der drei Geräte zur Zubereitung von Espresso basieren nicht auf dem Ergebnis, sondern auf der Methode, wie der Espresso zubereitet wird. Siebträgermaschinen erfordern ein wenig Erfahrung als Barista und verlangen Know-how, da der Mahlgrad, die Wasserbeschaffenheit und die Extraktionszeit einen wichtigen Einfluss auf den zubereiteten Espresso nehmen. Kenner schwören auf die Siebträgermaschine und finden, dass der beste Espresso handgemacht und nicht in einem Automaten zubereitet wird. Ohne die Kenntnis zu Unterschieden der Bohnenqualität und ohne Erfahrung in der Espressozubereitung kann ein Siebträger vor eine schwierige Herausforderung und einige Fehlversuche bis zum gelungenen Espresso stellen. Eine Kaffeemaschine mit Espresso-Funktion oder ein Espressoautomat sind eine gute Lösung für den Heimgebrauch. Allerdings gibt es kleine aber feine Qualitätsunterschiede, die echte Kenner herausfinden. Für die Zubereitung von Espresso in einer Maschine muss man kein Barista sein und kann sich auf ein aromatisches Erlebnis einstellen, wenn man der Auswahl der Kaffeebohnen und ihrem Röstgrad sowie der Wasserqualität für die Zubereitung Beachtung schenkt.

Espresso | Manuell oder automatisch gebrüht?

Ein echter Barista wird den automatischen Prozess ablehnen und darauf schwören, das nur ein manuell hergestellter Espresso ein wahrer Genuss ist. Die manuelle Brühgruppe basiert auf langjähriger Erfahrung und verschiedene Schritte im Herstellungsprozess, die von Hand vorgenommen und mit Präzision realisiert werden müssen. Im Heimgebrauch ist die manuelle Brühtechnik mit Druckregelung per Hand eher weniger geeignet, da neben dem Know-how auch viel Zeit benötigt wird. Hochwertige Espressomaschinen und Kaffeeautomaten mit Espresso-Funktion lassen in der Qualität und Aromaentwicklung kaum einen Unterschied erkennen und eignen sich optimal, will man Espresso als Kaffeespezialität zuhause zubereiten und sich auf einfache Wege konzentrieren. Fehler in der Zubereitung sind praktisch ausgeschlossen, wodurch man auch ohne Erfahrung aromatischen Espresso servieren und für Freude sorgen kann.

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