Botanicals
Die meisten Spirituosen basieren auf Kräutern

Ob Korn, Rum, Obstbrand oder Kräuterlikör - Hochprozentiges entsteht oft auf Pflanzenbasis. Doch was genau macht eigentlich den Unterschied aus? Barkeeper kennen für Spirituosen drei Kategorien.

Montag, 17.09.2018, 12:52 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 17.09.2018, 12:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 17.09.2018, 12:52 Uhr
Kräuter und Gewürze geben fast allen gängigen Spirituosen ihren charakteristischen Geschmack.
Kräuter und Gewürze geben fast allen gängigen Spirituosen ihren charakteristischen Geschmack. Foto: Franziska Gabbert

Lauffen am Neckar (dpa/tmn) - Kräuter und Gewürze spielen für die meisten Spirituosen eine tragende Rolle. Die Rede ist hier von Botanicals. Spirituosen auf Kräuterbasis lassen sich grundsätzlich in drei Gruppen einteilen, erläutert die Deutsche Barkeeper-Union:

1. Die Reinen: Diese Spirituosen werden jeweils aus einem Rohstoff destilliert, etwa Pflanzen (Cachaça, Mezcal, Rum, Tequila), aus Obst (Brand, Geist, Wasser) oder aus Getreide (Korn, Whisky, Whiskey, Wodka) sowie Wein (unter anderem Weinbrand, Cognac).

2. Die Gemischten: Das sind Spirituosen, die nur aus einem Gewürz oder Gewürzkraut bestehen (Anis, Kümmel, Wacholder und Wermut), jedoch eine eigene Kategorie bilden, wie Gin.

3. Die echten Kräuterspirituosen: Dazu zählen alle Marken, die vom Hersteller zum Beispiel als Amaro, Aperitif-Bitter, Bitter, Kräuterlikör oder Magenbitter definiert werden.

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