Drei-Sterne-Koch klärt auf
Bei diesen Gerichten gehört der Deckel auf den Topf

Diese Frage haben sich wahrscheinlich schon viele Hobbyköche gestellt: Gehört der Deckel nun auf den Topf oder nicht? Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht - es hängt ganz vom Gericht ab.

Freitag, 22.02.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 22.02.2019, 12:52 Uhr
Bei manchen Gerichten sollte der Deckel auf dem Topf bleiben - da der Geschmack durch den aufsteigenden Dampf sonst verloren gehen könnte.
Bei manchen Gerichten sollte der Deckel auf dem Topf bleiben - da der Geschmack durch den aufsteigenden Dampf sonst verloren gehen könnte. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Baierbrunn (dpa/tmn) - Nicht immer gehört beim Kochen ein Deckel auf den Topf. Wenn etwa Milchreis auf dem Herd steht, bleibt er ab, weil ohnehin ständig umgerührt werden muss. Auch beim Anbraten einer Bolognese kommt der Deckel erst nach dem Ablöschen mit Rinderbrühe wieder auf den Topf.

Beim Gulasch ist es genau umgekehrt, klärt im Apothekenmagazin «Baby & Familie» (Ausgabe 2/2019) der Hamburger Drei-Sterne-Koch Kevin Fehling auf. Gulasch lasse man zwei Stunden bei geschlossenem Deckel sieden und nimmt ihn aber am Schluss kurz ab, damit die Soße sämig wird.

Weil mit dem aufsteigenden Dampf auch der Geschmack verloren gehen würde, bleibe dagegen beim kurzen Garen von Gemüse und dem Kochen einer Hühnersuppe oder von Kartoffeln der Deckel lieber drauf.

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