Nachhaltig einkaufen
Immer mehr Händler akzeptieren Mehrwegboxen für Kunden

Ob Käse, Aufschnitt oder der Räucherlachs - in Vergangenheit wurden die meisten Lebensmittel in Folie und Papier verpackt. Um zukünftig weniger Müll zu produzieren, setzt man auf Mehrwegboxen, die von den Kunden mitgebracht werden.

Mittwoch, 07.08.2019, 16:14 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 16:22 Uhr
Mehrweg an den Bedientheken: Kunden können sich Wurst-, Käse- und Fleischwaren in selbst mitgebrachte Behälter verpacken lassen.
Mehrweg an den Bedientheken: Kunden können sich Wurst-, Käse- und Fleischwaren in selbst mitgebrachte Behälter verpacken lassen. Foto: real GmbH

Berlin (dpa/tmn) - Statt in Plastik- oder Papiertüten landen Wurst, Fleisch oder Käse in selbst mitgebrachten Behältnissen: Die Anzahl der Lebensmittelmärkte, die ihren Kunden diese Möglichkeit anbieten, steigt stetig.

Und auch immer mehr Verbraucher bringen sich Mehrwegboxen zum Einkauf mit, berichtet der Handelsverband Deutschland ( HDE ). Sowohl Kunden als auch das Personal müssen dabei Hygieneregeln beachten. So dürfen Kunden-Verpackungen zum Beispiel nicht hinter der Theke landen, und Zangen oder Löffel dürfen nicht mit deren Boxen in Berührung kommen. Trotzdem ist es wichtig, dass die Kunden gereinigte Behältnisse verwenden.

Das Prozedere ist laut HDE bei den meisten Händlern ähnlich. Die Mehrwegboxen werden auf ein vorgesehenes Tablett auf der Theke gestellt. Das Tablett dient als Hygienebarriere. Das zuständige Servicepersonal befüllt die Box mit der bestellten Ware und reicht sie auf dem Tablett an die Kunden zurück.

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