Hitze-Stress ist schuld
Vorsicht vor bitteren Zucchini-Früchten

Bekommen bestimmte Zucchini, Gurken oder Kürbisse Stress, können sie bitter werden. Werden sie nicht frühzeitig erkannt, vermiesen die giftigen Stoffe das ganze Essen. Da hilft nur vorher kosten.

Mittwoch, 21.08.2019, 11:49 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 11:56 Uhr
Bevor man ein Mahl zubereitet, sollte man immer ein kleines Stückchen einer Zucchini testen, ob sie bitter schmeckt.
Bevor man ein Mahl zubereitet, sollte man immer ein kleines Stückchen einer Zucchini testen, ob sie bitter schmeckt. Foto: Nestor Bachmann

München (dpa/tmn) - Ältere Sorten von Zucchini, Gurken oder Kürbissen sind eigentlich bitterfrei. Doch unter Stressbedingungen wie großer Hitze, verbunden mit starker Sonneneinstrahlung und Trockenheit, können sie giftige Cucurbitacine bilden, warnt die Bayerische Gartenakademie.

Cucurbitacine sind bestimmte Bitterstoffe. Glücklicherweise seien bereits kleinste Mengen davon schmeckbar. Dadurch würden Verbraucher gar nicht weiter essen. Dennoch empfehlen die Fachleute, grundsätzlich ein kleines Stückchen von Zucchini oder Gurke zu probieren bevor man mit der Zubereitung des Mahles beginnt. Nichts sei ärgerlicher als ein ganzes Gericht wegzuwerfen.

Ganz moderne Sorten von Zucchini und Gurken, meist Hybridsorten, haben übrigens die Fähigkeit zur Bitterstoffbildung gar nicht mehr in sich.

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