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Ernährung
Liposomales Vitamin C – dank Liposomen zu einem starken Immunsystem

Es ist eines der wichtigsten Vitamine, die der Mensch zum Leben benötigt: Vitamin C. Bekannt ist die wasserlösliche, organische Verbindung auch als Ascorbinsäure, was auf den säuerlichen Geschmack zurückzuführen ist. Der Körper kann Vitamin C nicht selbst herstellen. Es ist also essentiell und muss über Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Kommt es zu einem Mangel oder fehlt das Vitamin komplett, kann dies für den Organismus zu sehr schweren Schäden führen.

Sonntag, 25.10.2020, 00:01 Uhr aktualisiert: 25.10.2020, 00:10 Uhr
Ernährung: Liposomales Vitamin C – dank Liposomen zu einem starken Immunsystem
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt maßgeblich zur Vitamin-C-Zufuhr bei. Foto: pixabay.com @ pasja1000

Liposomales Vitamin C – was ist das eigentlich?

Vitamin C fürs Immunsystem, Vitamin D für starke Knochen – zahlreiche Vitamine und Nährstoffe sind wichtig für den menschlichen Organismus. Einige davon kann der Körper selbst bilden, andere nicht. Zu Letzteren gehört Vitamin C. Es muss dem Organismus von außen zugeführt werden. Neben einer Vitamin-C-reichen Ernährung ist dies auch über Nahrungsergänzungsmittel möglich. Als besonders hochwertig gilt dabei liposomales Vitamin C . Dieses kann dank einer speziellen Einkapselungstechnologie seine Wirkung genau dort entfalten, wo es benötigt wird. Auf der Website vom BGVV finden sich zahlreiche Informationen rund um liposomales Vitamin C.

Liposome schützen das Vitamin

Bei einem Liposom handelt es sich um ein Bläschen, das über eine aus einer Doppelschicht von Molekülen bestehenden Membranhülle verfügt. Liposome werden der Stoffklasse der meist wasserunlöslichen Lipide zugeordnet. Im Jahr 1964 wurden Liposome erstmals durch eine Arbeitsgruppe um den britischen Hämatologen Alec Douglas Bangham entdeckt und beschrieben. Die Bezeichnung „Liposom“ selbst geht auf Gerald Weissmann zurück.

Bei herkömmlichen Nahrungsergänzungspräparaten gelangt das Vitamin C ungeschützt in den Organismus und ist dort Einflüssen des Verdauungstrakts (z. B. Magensäure) ausgesetzt. Die Einkapselung in Liposome trägt nun dazu bei, dass das Vitamin den Verdauungstrakt unbeschadet durchläuft und dann direkt am Bestimmungsort wirkt. Während der Wirkstoff ohne Einkapselung größtenteils ungenutzt wieder ausgeschieden wird, kommt er dank der Verwendung von Liposomen vollständig zur Entfaltung. Liposomales Vitamin C ist also durch eine Lipiddoppelschicht geschützt und wird so wesentlich effektiver vom Organismus aufgenommen. Die Bioverfügbarkeit des Vitamins ist also hoch.

Vitamin C und seine zahlreichen Funktionen im Organismus

Für die Gesundheit ist Vitamin C enorm wichtig. Im Organismus erfüllt es mehrere Funktionen. So spielt es

  • bei neurologischen Prozessen durch Bildung von Botenstoffen wie Adrenalin und Cortisol,
  • für das Bindegewebe bei der Bildung von Kollagen,
  • in den Zellen als Schutz vor freien Radikalen,
  • für das Immunsystem,
  • bei der Aufnahme und Verstoffwechselung von Spurenelementen sowie
  • für eine gesunde Funktion der Augen

eine wichtige Rolle.

Der tägliche Bedarf an Vitamin C ist vom Alter, dem Geschlecht und dem allgemeinen Gesundheitszustand abhängig. So benötigt ein erwachsener Mann täglich mindestens 110 Milligramm Vitamin C, Frauen (mit Ausnahme von Schwangerschaft und Stillzeit) benötigen 95 Milligramm des Vitamins pro Tag. In bestimmten Lebenssituationen wie Schwangerschaft und Stillzeit ist der Bedarf erhöht, Raucher müssen sogar noch mehr Vitamin C aufnehmen. Bei diesen Werten handelt es sich um von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung vorgegebene Schätzwerte . Als optimal erweist sich eine Kombination aus Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln und liposomalem Vitamin C.

Mangel an Vitamin C – wie er entsteht und woran er erkennbar ist

Häufiger Grund für einen Vitamin-C-Mangel ist zunächst eine Mangelernährung. Doch nicht nur diese kann Mangelerscheinungen hervorrufen. So haben auch die Aufnahme sowie die Fähigkeit zur Verwertung des Vitamins einen entscheidenden Einfluss. Unterschiedliche Faktoren können zu einer Behinderung von Aufnahme und Verstoffwechselung des Vitamins führen. In diesen Fällen erweist sich die zusätzliche Einnahme von liposomalem Vitamin C als sinnvoll. Dies ist beispielsweise bei Erkrankungen, die den Organismus schwächen (z. B. Infektionskrankheiten, Nierenerkrankungen) oder auch bei Medikamenteneinnahme sowie Alkohol- und Drogenkonsum der Fall. Auch Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen (z. B. Krebs), erhöhen den Bedarf an Vitamin C. Zusätzliche Faktoren, die einen Mangel begünstigen, sind Stress sowie körperliche Belastung (z. B. schwere körperliche Arbeit, Leistungssport).

Die Folgen eines Vitamin-C-Mangels

Skorbut ist wohl die bekannteste Erkrankung, die mit einem Vitamin-C-Mangel einhergehen kann. Ein Mangel an Vitamin C ist für diese Erkrankung einziger Auslöser. Die Erkrankung entsteht erst bei einem starken Mangel nach einem Zeitraum von zwei bis vier Monaten. Die Symptome sind mitunter sehr unspezifisch, häufig leiden Patienten unter anhaltender Müdigkeit, erhöhter Anfälligkeit für Infekte und Muskelschwund. Typisch für die Erkrankung sind zudem Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwund (in der Folge auch Zahnverlust) sowie Hautprobleme und eine verminderte Wundheilung. Als Symptome bei Skorbut können weiterhin auch anhaltend hohes Fieber, Muskelschmerzen sowie Bewegungseinschränkungen, starker Durchfall und Schwindelanfälle auftreten.

Skorbut ist die stärkste durch einen Vitamin-C-Mangel hervorgerufene Erkrankung, bei welcher der Mangel enorm hoch ist. Doch auch ein geringer Mangel kann zu verschiedenen Beschwerden wie

  • Störungen des Gleichgewichts,
  • Ödeme (Wassereinlagerungen),
  • Verdauungsbeschwerden,
  • Schlaffes Bindegewebe,
  • Eisenmangel,
  • Kopfschmerzen,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Depressionen oder auch
  • Herzschwäche

führen. Mitunter kann ein Mangel an Vitamin C zudem das Erbgut schädigen und das Risiko für Zellmutationen (Krebs) erhöhen.

Spricht etwas gegen die Einnahme von liposomalem Vitamin C?

Der Mensch kann Vitamin C auch in hohen Mengen gut verwerten. Lediglich bei einer Allergie gegen Ascorbinsäure sollte auf die zusätzliche Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin C verzichtet werden.

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Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C sinnvoll sein. Foto: pixabay.com @ Bru-nO

Unproblematisch ist in der Regel auch eine Überdosierung. Der menschliche Organismus kann nur bestimmte Mengen des Vitamins speichern und scheidet überschüssiges Vitamin C wieder aus. Wer allerdings unter einer Niereninsuffizienz leidet, sollte vorsichtig sein. Die Niere spielt nämlich bei der Ausscheidung überschüssiger Nährstoffe eine zentrale Rolle. Deshalb sollten Menschen mit Erkrankungen der Nieren ihren Ernährungsplan und auch die Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit dem und einem Diätassistenten besprechen.

Gesunde Ernährung und liposomale Nahrungsergänzungen immer kombinieren

Eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung stärkt die Abwehrkräfte und kann nie durch die Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten ersetzt werden. Somit sollte nie allein auf ein Nahrungsergänzungsmittel vertraut werden. Dennoch trägt liposomales Vitamin C dazu bei, den Vitaminhaushalt sicherzustellen und zu steuern, da es den Wirkstoff direkt an den Ort weiterleitet, an dem er auch benötigt wird. So wird es möglich, die Vitaminzufuhr ganz unkompliziert zu erhöhen, ohne aber mehr Nahrung aufzunehmen. Gerade bei bestehenden Allergien gegen Zitrusfrüchte oder auch Beeren wird es mitunter schwer, ausreichend Vitamin C über frisches Obst und Gemüse aufzunehmen. Zudem ist liposomales Vitamin C eine gute Wahl, wenn dem Körper gezielt höhere Mengen des Vitamins zugeführt werden sollen. Eine höhere Vitamin-C-Konzentration kann beispielsweise das Immunsystem im Kampf gegen einen Infekt unterstützen.

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