Plötzlich vegan
Corona krempelt die Ernährung vieler Menschen um

Münster -

Corona hat auch unsere Essgewohnheiten verändert. Einige kochen jetzt noch besser. Andere zum ersten Mal in ihrem Leben. Und wieder andere kaufen bewusst regional ein. Von Annegret Schwegmann, Doerthe Rayen
Sonntag, 02.05.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 02.05.2021, 11:00 Uhr
Hannah Goczol bereitet das Mittagessen vor.
Hannah Goczol bereitet das Mittagessen vor. Foto: Bettina Goczol
Hannah Goczol studiert seit einem Jahr in Bonn und teilt ihre WG mit zwei Kommilitonen. Der eine der beiden versichert der 20-Jährigen immer wieder, dass er sein Glück kaum fassen könne, neuerdings extrem lecker bekocht zu werden. Die täglichen Tiefkühl-Pizzen standen ihm sowieso schon lange bis dort hinaus. Das Lob des anderen klingt ein wenig verhaltener. „Hannah“, sagt er gelegentlich, „du kochst fantastisch, das steht fest. Aber wo ist das Fleisch?“ „Kochen ist Glück“ Die Studentin aus Münster ist – man ahnt es – bekennende und kreativ kochende Veganerin. Und das liegt im Wesentlichen an Corona. Was ihr das Kochen bedeutet? Ein Maximum. „Kochen ist Glück“, sagt sie und hackt im Haus ihrer Eltern in Münster das Gemüse, das sie mittags für ihre Familie zubereiten will. Dass sie kocht, ist nicht weiter ungewöhnlich. Hannah Goczol hat das tägliche Kochen schon als 14-jährige Schülerin für sich entdeckt. Und das lag im Grunde an ihrem Vater. „Er hat uns Kinder schon früh in die Küchenarbeit einbezogen. Erst mit Frikadellenformen, später mit Gemüseschnibbeln.
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