Kleinkinder
Schnuller frühzeitig abgewöhnen

Viele Babys lieben ihren Schnuller. Doch zu langes Nuckeln kann zu Zahnfehlstellungen führen. Tipps, worauf Eltern achten sollten, und wie man den kleinen Tröster abschaffen kann.

Mittwoch, 04.12.2019, 11:42 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 11:46 Uhr
Nicht zu lange benutzen: Dauerhaftes Schnullernuckeln kann zu Zahnfehlstellungen führen.
Nicht zu lange benutzen: Dauerhaftes Schnullernuckeln kann zu Zahnfehlstellungen führen. Foto: Mascha Brichta

Baierbrunn (dpa/tmn) - Auch wenn die Babys wachsen, sollten Eltern keine größeren Schnuller kaufen, rät die Zeitschrift «Baby & Familie» (Ausgabe 12/2019). «Je weniger Platz der Schnuller im Mund beansprucht, desto besser», erklärt die Kinderärztin Johanna Kant in der Apothekenzeitschrift.

Wenn der Nuckel klein und flach ist, werde der Schluckvorgang des Kindes nicht gestört. Nuckelt ein Kleinkind zu viele Monate oder gar Jahre an seinem Schnuller, kann dies zu Zahnfehlstellungen führen. Spätestens im zweiten Lebensjahr sollten sich Kinder daher von ihrem Nuckel verabschieden, rät die Kinderärztin. Denn in diesem Alter würden sich Fehlstellungen der Zähne noch von allein zurückbilden.

Eltern können ihre Kinder beim Abgewöhnen unterstützen. Dafür sollten sie Schnuller erst gar nicht in der Nähe des Kindes herumliegen lassen.

Hilfreich seien für Kleinkinder auch Abschiedsrituale. So könnten Kinder etwa ihre Schnuller neben ein paar Samen einpflanzen und sich dann an der «Schnullerblume» erfreuen. Oder sie tauschen ihren Nuckel über Nacht gegen Geschenke, die die Schnullerfee vorbeibringt.

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