Hinweis für Senioren
Rentenerhöhung kommt nicht bei allen gleichzeitig an

Zum Monatswechsel erhalten deutsche Rentner eine erhöhte Rente. Abhängig davon, seit wann man Rente bezieht, wird das Plus bereits im Juni oder erst Ende Juli ausgezahlt.

Mittwoch, 26.06.2019, 10:05 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 10:12 Uhr
Rentner in Westdeutschland erhalten vom 1. Juli an monatlich 3,18 Prozent mehr Rente. Im Osten steigen die Renten um 3,91 Prozent.
Rentner in Westdeutschland erhalten vom 1. Juli an monatlich 3,18 Prozent mehr Rente. Im Osten steigen die Renten um 3,91 Prozent. Foto: Sebastian Kahnert

Berlin (dpa/tmn) - Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen zum 1. Juli mehr Geld. Allerdings kommt das Rentenplus nicht bei allen zum gleichen Zeitpunkt an, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin erklärt.

Maßgeblich dafür, ab wann die erhöhte Rente gezahlt wird, ist der Zeitpunkt des Rentenbeginns: Wer bis März 2004 Rentner geworden ist, erhält die erhöhte Rente bereits Ende Juni. Wenn der Rentenbezug im April 2004 oder später begonnen hat, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto der Rentner sein. Die Zahlung erfolgt automatisch.

Darüber, um wie viel die Rente jeweils steigt, informiert die sogenannte Rentenanpassungsmitteilung. Die ersten Mitteilungen sind am 7. Juni versandt worden. Bis einschließlich 24. Juli werden den Angaben zufolge alle Mitteilungen verschickt. Das Schreiben informiert die Rentnerinnen und Rentner auch darüber, wann der neue Betrag erstmals ausgezahlt wird. Der Versand der Mitteilungen und die Auszahlung erfolgen durch den Renten Service der Deutschen Post.

Rentner in Westdeutschland erhalten vom 1. Juli an monatlich 3,18 Prozent mehr Rente. Im Osten steigen die Renten um 3,91 Prozent. Damit erhöht sich der aktuelle Rentenwert - das ist der Wert eines sogenannten Entgeltpunktes in Euro - im Westen von 32,03 auf 33,05 Euro. In Ostdeutschland steigt er von 30,69 auf 31,89 Euro und erreicht damit 96,5 Prozent des westdeutschen Wertes.

Damit sind die Renten den Angaben zufolge seit 2013 im Westen um insgesamt 17,45 Prozent und im Osten um 23,89 Prozent gestiegen.

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