Finanzen
Gute Löhne für Absolventen: Einstiegsgehälter in der Finanzbranche

Die Anzahl an hochqualifizierten Bewerbern im Finanzbereich geht zurück. Vor diesem Hintergrund können Jobsuchende mit Uni-Abschlüssen auf attraktive Rahmenbedingungen hoffen. Die stetige Weiterentwicklung in der Branche, unter anderem aufgrund der Digitalisierung, verspricht außerdem einen spannenden Arbeitsalltag. Doch was verdienen Absolventen als Berufseinsteiger in Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsunternehmen? Ein Überblick.

Mittwoch, 31.07.2019, 14:58 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 15:02 Uhr
Finanzen: Gute Löhne für Absolventen: Einstiegsgehälter in der Finanzbranche
Was verdienen Absolventen als Berufseinsteiger in Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistungsunternehmen? Foto: Unslpash.c0mo / Helloquence

Verschiedene Faktoren, verschiedene Anfangsgehälter

Das Einstiegsgehalt in der Finanz- und Versicherungswelt ist unter anderem vom Bundesland , dem Berufsfeld, der Unternehmensgröße sowie ersten Praxiserfahrungen und dem akademischen Abschluss des Bewerbers abhängig.

Die Deutsche Bank zahlt ihren Trainees beispielsweise zwischen 48.000 und 68.000 Euro brutto per annum – je nach Einsatzbereich und Leistung. Bei den Versicherern sieht es oft ähnlich aus: Das Einstiegsgehalt bei der R+V Versicherung lag im Jahr 2016 zwischen 48.000 und 54.000 Euro. Bei Finanzdienstleistern sind die Jobangebote und damit auch die Einstiegsgehälter für Berufsanfänger breiter gefächert: So erhält ein Beratungsassistent bei der tecis Finanzdienstleistungen AG laut dieser Übersicht im ersten Jahr ein Jahresgehalt zwischen 30.000 und 32.000 Euro. tecis ist ein Finanzberatungsunternehmen, das sein Angebot besonders auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet hat. Finanzberater bei anderen Unternehmen haben andere Tätigkeitsschwerpunkte – und bewegen sich in anderen Gehaltsstrukturen: Ein Trainee im Sales Management bei einem Full-Service-Anbieter wie der smarthouse adesso financial solutions GmbH kann auf ein Jahresbrutto kommen, das weitaus höher ist.

Master-Abschlüsse bringen mehr

Eine aktuelle Studie der Online-Jobbörse StepStone, der „StepStone Absolventenreport“ für 2018/19, liefert Absolventen einen ersten Überblick über ihre Verdienstmöglichkeiten in der Finanzbranche. Das hilft auch bei der Gehaltsfrage im Bewerbungsgespräch . Darüber hinaus zeigt die Erhebung, dass Absolventen mit Master-Abschluss höhere Einstiegsgehälter erzielen als Kommilitonen mit Bachelor-Abschluss: Bei den Analysten bringen es Master-Absolventen durchschnittlich auf 52.218 Euro Jahresbrutto, mit Bachelor-Abschluss sind es lediglich 45.696 Euro. Ähnlich sieht es im Bereich Controlling aus: Absolventen mit Bachelor-Abschluss kommen im Schnitt auf 42.676 Euro, Master-Absolventen auf 47.845 Euro.

Bei den Wirtschaftsprüfern gehen die Einstiegsgehälter laut StepStone-Studie nicht so weit auseinander. Bachelor-Absolventen bringen es hier auf 41.771 Euro, solche mit Master-Abschluss auf 43.861 Euro.

Die profitabelsten Jobs im Finanzbereich

Die Studie zeigt auch, in welchen Finanz-Jobs generell die höchsten Bruttodurchschnittsgehälter gezahlt werden: Hier steht der Portfoliomanager mit durchschnittlich 94.537 Euro brutto pro Jahr an erster Stelle, gefolgt vom Wirtschaftsprüfer, der es auf 92.588 Euro bringt. Platz drei belegen Steuerberater, die im Jahr durchschnittlich 73.065 Euro brutto verdienen.

Auf Platz vier folgt der Auditor: ein Unternehmensberater oder Wirtschaftsprüfer, der Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen analysiert. Sein Jahresbrutto beträgt im Schnitt 71.504 Euro. Kredit-Analysten landen im Ranking auf dem fünften Platz – mit 63.047 Euro brutto jährlich.

Die Studie hat zudem bestätigt, dass der Arbeitsort für das Gehalt nicht unerheblich ist. Wer in Hessen als Finanzprofi arbeitet, verdient im Durchschnitt 50.310 Euro – in Sachsen sind es lediglich 38.589 Euro brutto pro Jahr.

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