Zwischen Schule und Ausbildung
Bei Waisenrente nicht zu lange Pausen einlegen

Bezieher einer Waisenrente können unter Umständen bis zum 27. Lebensjahr Geld bekommen. Dafür gelten jedoch bestimmte Bedingungen.

Freitag, 20.09.2019, 11:25 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 11:32 Uhr
Junge Erwachsene, die Waisenrente beziehen, bekommen kein Geld mehr, wenn sie zwischen Schule und Ausbildung zu lange pausieren. Jens Büttner/zb/dpa
Junge Erwachsene, die Waisenrente beziehen, bekommen kein Geld mehr, wenn sie zwischen Schule und Ausbildung zu lange pausieren. Jens Büttner/zb/dpa Foto: Jens Büttner

Berlin (dpa/tmn) - Kinder, die einen oder beide Elternteile verloren haben, bekommen eine Waisenrente. Grundsätzlich steht einem diese Rente bis zum 18. Geburtstag zu.

Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten diese auch Volljährige - maximal bis zum vollendeten 27. Lebensjahr, erklärt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund. Das gilt etwa für Waisen, die eine Schul- oder Berufsausbildung absolvieren oder ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr machen.

Wichtig zu wissen: Ergibt sich eine Pause - etwa zwischen Abitur und Studium - darf diese höchstens vier Kalendermonate dauern. Bei längeren Übergangszeiten fällt die Waisenrente weg. Betroffene bekommen sie erst wieder ausgezahlt, wenn der neue Ausbildungsabschnitt startet.

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