Keinen Widerspruch einlegen
Post von Inkasso-Betrügern am besten ignorieren

Unseriöse Inkassounternehmen arbeiten oft mit fragwürdigen Methoden. Wer eine Forderung in seinem Briefkasten findet, sollte das Schreiben gut prüfen. Betrug lässt sich leicht entlarven.

Mittwoch, 12.02.2020, 15:37 Uhr aktualisiert: 12.02.2020, 21:23 Uhr
Schreiben von Betrügern: Dubiose Inkassofirmen versuchen immer wieder, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Schreiben von Betrügern: Dubiose Inkassofirmen versuchen immer wieder, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Foto: Jens Büttner

Berlin (dpa/tmn) - Drohen, einschüchtern, fordern: Das ist die Masche von Betrügern. Mit dubiosen Inkassoschreiben versuchen sie, Verbrauchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. In der Regel lassen sich betrügerische Schreiben aber schnell erkennen.

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) nennt folgende Anhaltspunkte: Bei den Mahnschreiben geht es um dubiose Gewinnspiele oder Kosten für Erotik-Hotlines. Die Briefe wimmeln von Rechtschreibfehlern. Und Überweisungen sollen ins Ausland erfolgen.

Wer unsicher ist, kann auch nachschauen, ob das Inkassounternehmen im Rechtsdienstleistungsregister gelistet ist.

Widerspruch sollten die Empfänger besser nicht einlegen, rät der Verband. Der Grund: Viele Betrüger probieren einfach mehrere Adressen aus. Wenn sie feststellen, dass einer der Angeschriebenen reagiert, geben sie nicht so schnell wieder Ruhe. Bei einem Betrug sollte daher Strafanzeige gestellt werden.

 

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