Sonderveröffentlichung

Wie kann man in Bitcoin investieren?
Kryptowährungen handeln

Seit 2009 gibt es den Bitcoin. Er war die erste sogenannten Kryptowährung. Das virtuelle Geld führte bis 2017 ein Schattendasein. Dann trat die Währung ins Rampenlicht, wurde doch von enormen Kurssprüngen berichtet. In besagtem Jahr gelang es der digitalen Valuta, sich mit einem Riesensatz von 1000,00 Euro auf 15000,00 Euro zu katapultieren. Ab diesem Zeitpunkt ist der Bitcoin in aller Munde und verlässt die Schlagzeilen nicht mehr.

Montag, 12.10.2020, 02:09 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 14:12 Uhr
Wie kann man in Bitcoin investieren?: Kryptowährungen handeln
Foto: Pixabay

Geschaffen wurde er, um als alternatives Zahlungsmittel zu den herkömmlichen Bankensystemen aufzutreten. Dieses Ziel hat er jedoch nicht erreicht. Nur zwei Prozent der Händler, Dienstleister und Anbieter akzeptieren das virtuelle Geld. Im Alltag vertrauen ihm wenige und trotz des Booms wird an der Härte des Zahlungsmittels gezweifelt, das nur auf Annahmen beruht und physisch nicht zu ertasten ist.

Und trotzdem vergeht keine Woche, in der nicht von einer neuen Währung aus dem Internet berichtet wird. Sie haben exquisite Namen wie Ripple, Litecoin und Ethereum und ihre Anzahl ist inzwischen Legion. Das hat seine Gründe. Es lässt sich nämlich vorzüglich in Kryptowährung investieren. Noch sind die Informationen rar gesät und bisher nutzen hauptsächlich Börsenprofis die Chance, von der hohen Volatilität zu profitieren. Aber immer mehr Hobbyzocker betreten das virtuelle Parkett und versuchen, ihren Anteil am Kuchen zu sichern. Vorher sollte sich jedoch in einem Kryptovergleich Magazin kundig gemacht werden, damit man nicht ausgleitet.

Die Blockchain

Kryptowährungen können nicht von Banken und anderen Finanzinstitutionen gehandelt werden. Sie bleiben bei diesen Geschäften außen vor. Bei einem Geldtransfer wird Kauf und Verkauf in einem digitalen Rechnungsbuch vermerkt, der sogenannten Blockchain. Das dezentrale System besteht auf totale Transparenz, was im Endeffekt das Vertrauen schafft, damit sich Unbekannte im Netz Millionenwerte anvertrauen können.

Die Blockchain ist eine endlos fortlaufende Liste, in der jeder Zahlungsvermerk (Block) aufgeführt wird. Diese werden verschlüsselt sowie verlinkt und sind für jedermann offen einsehbar. Der Block ist also ein Datensatz, der den Sender und Empfänger der Zahlung sowie die Höhe der transferierten Summe nennt. Markiert wird der Eintrag mit einem individuellen Fingerabdruck in Form eines Hashs. Danach wird noch der vorhergehende Block vermerkt. Ist ein neuer Block geschrieben, wird dieser mit allen Mitgliedern des jeweiligen Netzwerkes geteilt. Sobald alle Nutzer eine Bestätigung geschickt haben, wird der Eintrag in die Blockchain integriert.

Die Wallet und die Kryptobörse

Im realen Leben ist die Wallet mit einem Wertpapierdepot zu vergleichen. Hier werden Gewinne gespeichert und ausgezahlt. Da wir uns im virtuellen Raum befinden, bedarf es dazu einer Software oder Hardware, die wie eine Geheimnummer nur ein einziges Mal existiert. Bei einem angenommenen Geldtransfer erhält der Empfänger nun eine verschlüsselte Nachricht. Nur dessen Wallet kann die Information entschlüsseln und das überwiesene Geld in Empfang nehmen. Experten sehen hier ein Gefahrenpotenzial durch Hacker. Es wird deshalb empfohlen, die Wallet als Hardware zu kreieren. Passwörter gelangen nicht ins Web und sind somit unerreichbar für Dritte. Zudem wird das Konto vor Viren und Malware geschützt.

Jetzt bedarf es nur noch einer Anmeldung an einer eingetragenen Kryptobörse und der Handel kann beginnen. In dieser „Wechselstube“ oder digitalem Marktplatz wird einerseits virtuelles Geld in Echtgeld getauscht und umgekehrt. Die zweite Funktion der Kryptobörse ist die des eigentlichen Handelsplatzes.

Das Traden

Sind die beschriebenen Bedingungen erfüllt, kann der Handel beginnen. Jetzt gleichen die Aktionen denen an herkömmlichen Börsen . Es kann langfristig investiert werden. Durch die schnellen Kurssprünge allerdings eignen sich Kryptobörsen eher zum kurzfristigen traden (handeln). Charts werden beobachtet und der technischen Analyse unterzogen, um Trends zu erkennen und darauf zu setzen. Unter Beachtung des Risikomanagements entwickelt der Trader Strategien, die er als Leitfaden für seine Positionen nutzt.

Auch wenn nun der Kryptohandel dem des Tradens mit CFDs ähnelt, steckt der Teufel meist im Detail. Deshalb sollte sich auch ein einigermaßen erfahrener Börsenteilnehmer über die Eigenheiten des Kryptomarktes fundiert informieren. Thematische Websites, Tutorials und Online-Seminare bieten sich im Internet an und wer vorbereitet in die Welt der Bitcoins eintauchen will, sollte diese Angebote tunlichst annehmen.

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